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«Die Bildung geht baden»

12.06.2007

Schüren Martin Steinmetz In Sommerlaune waren die Eltern nicht, die sich gestern vor der Kita an der Bergparte in Schüren positioniert hatten. Zwar weckte ein Planschbecken leichte Urlaubsfreuden, aber ein Schild holte die Passanten auf den Boden der Tatsachen zurück. Denn in dem aufblasbaren Becken ging gerade «die Bildung baden» - eine Anspielung der Gewerkschaft «verd.di» und des «Arbeitskreises sozialpädagogische Einrichtungen» auf das neue Kinderbildungsgesetz, das 2008 in Kraft treten soll. (Foto) sieht höhere Elternbeiträge bei niedrigeren Qualitätsstandards auf die Familien zukommen, obwohl der Kindergartenbesuch «eigentlich doch beitragsfrei sein müsste», so seine Kritik an dem Gesetz. Erzieherinnen würden «empört» auf das neue Gesetz reagieren, so der Gewerkschafter, der am Donnerstag in die Landeshauptstadt fahren wird. die «ver.di»-Forderung: «Das Gesetz muss zurückgenommen werden. Es ist so schlecht, dass wir über keinen Punkt verhandeln.» Destruktive Folgen sieht die Gewerkschaft auch für die Kita an der Bergparte, wo die Erzieherinnen zurzeit auch ein behindertes Kind betreuen. Für eine intensive Zuwendung fehle dann die Zeit. Alle Kinder würden unter einem ständigen Wechsel der Beziehungsperson leiden, so dass langfristige Beobachtungen über die Entwicklung der Kinder und damit auch eine individuelle Förderung nicht mehr möglich sei. ban Dortmunder Zeitung

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