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Boulevard Kunst

Hörde Wie auf dem Montmarte in Paris dürfen sich die Kunstfreunde am 14. Oktober fühlen und von 11 bis 18 Uhr von Atelier zu Atelier schlendern.

04.10.2007

Der "Tag des offenen Ateliers" feiert eine Premiere in Hörde und ist eine kleine Museumsnacht, die das "KunstQuartier Hörde", eine im Januar gegründete lose Vereinigung von Hörder Künstlern, vorbereitet hat. Präsentiert wird der umfangreiche Kunsttag von den Ruhr Nachrichten.

In 15 Häusern können die Besucher Malern und Bildhauern bei der Arbeit über die Schultern schauen. Musiker und Literaten sind ebenfalls zu Gast und zeigen ihre Kunst. 25 Künstler und Kunstunterstützer präsentieren das ehrgeizige Projekt. Mit dabei ist auch das Turbo Prop Theater, das an der Burgunderstraße 5 eine Ausstellung von Puppen, Bühnenbildern und Plakaten zeigt. Und auch die Musikschule Crescendo zeigt Malerei und Computer-Grafik, während sich das Institut für musikalische Bildung mit musikalischer Kunst beschäftigt.

Auch Wohnraum-Ateliers öffnen an diesem Tag ihre Türen. Franz-Josef Oberkönig ist einer der Künstler, die in ihr Arbeitswohnzimmer bitten, ebenso Achim Farys (Arbeit Foto links), Beate Bach und Davoud Sarfaraz. Eine ganze Ateliergemeinschaft kann man im Hinterhof der Schildstraße 6 a besuchen. Grafiker, Videokünstler, Airbrusher und Maler zeigen dort ein breites Spektrum an Kunst. Hörder Geschäfte wie "Weiß und bunt" und "Moni's Art" beteiligen sich mit Designer-Stücken bzw. Keramik-Exponaten. "Filzvergnügen" bereitet Carola Heuser den Besuchern in ihrem Atelier in der Hörder Burg. In der Geschichtswerkstatt zeigt der chilenische Künstler René Antoniio Becerra Pinto eine Ausstellung und lädt zum Mitzeichnen ein. Britta Steinmann hat in ihrer Galerie "The Phoenician Art Gallery" zwei Gäste, die Texte rezitieren und Saxophon spielen. Die beiden Hörder Galerien, Farbraum und Anschnitt, zeigen Ausstellungen und bieten auch Mal-Performances an.

Im Farbraum ist eine Experimental-Ausstellung zur Farbenlehre Goethes zu sehen. Anschnitt eröffnet eine Ausstellung von Katharina Zang. Steinbildhauer Horst Wegener arbeitet vor dem Atelier wieder an einem Stein. JG

Das Programm mit Mitmachaktionen und Ausstellungen liegt an vielen öffentlichen Orten aus.

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