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Borusseum: Themeninseln statt Röhren

DORTMUND Das Borusseum wird sich optisch ganz anders präsentieren, als es erste Entwürfe zunächst vorsahen. Statt Röhrensystemen aus dem Haus der Dortmunder Planungsgruppe Drahtler sollen nun sechs Themeninseln von der Kölner Agentur facts + fiction die schwarzgelbe Tradition ins rechte Licht rücken.

von Von Bettina Kiwitt

, 26.06.2007
Borusseum: Themeninseln statt Röhren

Sieben Themeninseln sollen nun nach dem Siegerentwurf von facts + fiction die verschiedenen Aspekte der gelbschwarzen Tradition beleuchten.

Und vom August-Lenz-Haus zum Stadion wird eine Brücke geschlagen – nicht nur im übertragenen Sinn, sondern als konkretes Bauwerk. Die Glas-Stahl-Konstruktion, zu der auch ein Aufzugsturm gehört, entwarfen wiederum die Drahtler-Architekten. Teurer geworden ist das Projekt ebenfalls. War bei Vorstellung der ersten Pläne Ende 2005 von 400.000 Euro die Rede, rechnet BVB-Geschäftsführer Thomas Treß jetzt „eher mit 700.000 Euro“. Ohne die Brückenkonstruktion.

Für das Borusseum hatte es im Frühjahr einen Architektenwettbewerb gegeben, der Sieger facts + fiction kann seinen Entwurf umsetzen. Sieben Inseln etwa zu den Themen Stadion, Erfolge oder Borsigplatz sind auf den 1000 qm in der Nordost-Ecke des Stadions vorgesehen. Der Auftritt soll mit interaktiven Elementen garniert werden Und die zwölf Meter lange Brücke mit dem Turmaufzug erschließt das August-Lenz-Haus – mit dem Fanshop und der Kneipe Strobels – endlich auch behindertengerecht.

Beim Bau gibt es eine klare Trennung: Die KGaA ist für den Rohbau und Brücke zuständig, der Verein für die Innenausstattung. Bisher ist für die NRW-Finanzverwaltung allerdings noch nicht klar, „ob der Kulturzweck in der Vereinssatzung ausreichend abgebildet ist“, so Treß. Sollte das nicht so sein, müsste der Kulturzweck in die Satzung aufgenommen werden. Das müsste wiederum die Mitgliederversammlung im November absegnen. Gerade für Sponsoren, die spenden wollen, ist das Thema von Bedeutung. „Spätestens im Juli soll es hier eine Klarstellung geben“, so Treß.

Sollte das BVB-Museum eigentlich mal zur Fußball-WM eröffnet werden, ist Thomas Treß jetzt sicher, dass das Borusseum spätestens Mitte des nächsten Jahres mit Leben gefüllt werden kann.

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