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Bargeld-Affäre: Belegwesen sehr schlampig

DORTMUND Die Finanzkontrollen im OB-Amt müssen derart lasch gewesen sein, dass es offensichtlich ein Einfaches für Mitarbeiter war, sich aus der Stadtkasse zu bedienen. Das schlampige Belegwesen öffnete den Machenschaften Tür und Tor. Das sind erste Eindrücke der Rats-Fraktionen nach Akteneinsicht in die Veruntreuungs-Affäre.

von Von Gaby Kolle

, 09.11.2007
Bargeld-Affäre: Belegwesen sehr schlampig

Die Bargeld-Affäre im Rathaus bleibt weiter spannend.

Von der Stadtkasse seien hohe Beträge ausgezahlt worden ohne – wie vorgeschrieben – mit näherer Begründung und entsprechender Anordnung, lediglich mit dem Hinweis „Zuwendung OB“ oder „Handgeld OB“. Z.B. dreimal an einem Tag 1.500 €, 2.000 € und 3.000 €. Allein in 2007 bis Anfang April 52.000 €. Und dass, obwohl die angeklagte Ex-Mitarbeiterin, die zugegeben hat, knapp 400.000 € der verschwundenen 1,1 Mio. € unterschlagen zu haben, in 2007 nur sechs Tage im Dienst war. Das müsse ein über Jahre vertrautes „System Zuwendung“ gewesen sein, bei dem niemand nachgehakt habe, erfuhren die RN.

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