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Audi-Chef bei der IHK

DORTMUND Rupert Stadler weiß, wie man sich Freunde macht. Der Audi-Chef war Mittwochabend zu Gast bei der IHK. In Reihe "Top-Manager stehen Rede und Antwort". Und hatte gleich lobende Worte für die Menschen in der Region übrig.

von Von Achim Roggendorf

, 10.10.2007
Audi-Chef bei der IHK

Topmanager und Gastgeber: Audi-Chef Rupert Stadler (l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz.

„Sie wissen, wie man Herausforderungen annimmt. Sie haben einen beispiellosen Strukturwandel durchlebt und gestaltet. Dadurch haben wir Bayern offensichtlich kein Monopol auf weiß-blauen Himmel und klare Luft mehr.“ Stadler unterstrich, dass auch der Ingolstädter Automobilbauer einen eindrucksvollen Wandel vollzogen habe. Das Leitmotiv „Vorsprung durch Technik“ sei dabei der Antrieb gewesen. „Wir stehen heute hervorragend da. Wir sind der am schnellsten wachsende Premium-Hersteller und gerade dabei, das zwölfte Rekordjahr in Folge einzufahren.“

Alleine in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 habe man über 741 000 Fahrzeuge ausgeliefert und damit ein Absatzplus von 8,3 Prozent erzielt. „Aber wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Der internationale Wettbewerb ist hart“, sagte der Audi-Chef. Um die Zukunft des Konzerns zu sichern, muss er weltweit wachsen. Stadler bekannte sich aber auch klar zum Standort Deutschland: „Hier leben und arbeiten unsere hochqualifizierten, leistungsfähigen Mitarbeiter. Ihre Kompetenz macht die belastenden Standortfaktoren mehr als wett.“

„Made im Westfälischen Ruhrgebiet“

IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz ging bei seiner Begrüßung auf die Automobilbranche im Kammerbezirk ein: „Mit dem Know-how aus der Region können wir – rein theoretisch – selbst ganze Autos bauen.“ So könnte man für das eigene Fabrikat „Made im Westfälischen Ruhrgebiet“ die Autositze, Verschraubungen, das Motorenmanagement und das Katalysatorengehäuse aus dem Kreis Unna, Licht und Elektronik aus Hamm sowie Lenksäulenmodule, Tachometer und Warnsysteme aus Dortmund nutzen. „Und ich bin mir sicher, dass wir in unserer Region auch noch genügend Stahl für die Karosserie bekommen“, ergänzte Schulz. Der Absatzweg wäre auch ein Leichtes: Im IHK-Bezirk gebe es fast 260 Autohäuser.

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