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Alten Bergbau konserviert

Syburg Gut 20 Jahre sind ins Land gegangen, seit am Bergwerk Graf Wittekind, an der Nordwestseite des Sybergs, die ersten «Wiederbelebungsversuche» in die Wege geleitet wurden.

11.06.2007

Alten Bergbau konserviert

<p>Die Festschrift zur Jubiläumsfeier. Bauerfeld</p>

Heute ist das Bergwerk zu großen Teilen wieder zugänglich, lädt ein zu einer Reise in die Geschichte des Bergbaus in NRW. Als das einzige echte Besucherbergwerk, das noch vor Ort die Arbeitsverhältnis unter Tage zeigt - so wie es vor hunderten von Jahren im zähen Ringen um das schwarze Gold tief im Syberg aussah. Alte Arbeitsstätten Das dieses Bergwerk überhaupt der Nachwelt erhalten werden konnte, ist dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. zu verdanken. 1982 in Witten gegründet, hat sich der Verein die Erhaltung, Wiederherstellung und Kennzeichnung alter Arbeitsstätten unter Tage zum Ziel gesetzt - jetzt feiert der Gesamtverein 25-jährigen Geburtstag. Nicht ganz so alt ist der Arbeitskreis Dortmund. Als dritter nach Witten und Bochum gegründet nahm er 1986 den Kampf gegen das Vergessen des Bergwerkes Graf Wittekind (1582 zum ersten Mal erwähnt) auf. Über 33 000 Arbeitsstunden verbrachten seitdem viele ehrenamtliche Helfer unter Tage. Gruben Stollen frei, setzten Stützen und sorgten so dafür, dass ein wichtiger Teil der Dortmunder Bergwerkgeschichte für die Nachwelt erhalten bleibt. «Wir haben Mitglieder, die reisen extra viele Kilometer an, um dann acht Stunden an der Instandsetzung des Besucherbergwerks an der Syburg mitzuhelfen», erzählt Heinz Ludwig Bücking, der für die große Jubiläumsfeier des Fördervereins (25 Jahre) in Witten 16 große Stellwände mit Material über die Bergbaugeschichte in Dortmund zusammengestellt hat. Pünktlich zum Jubiläum, hat der Arbeitskreis Dortmund auch ein Buch über die Geschehnisse im und um den Syberg herausgebracht. Besser gesagt Wolfgang Rühl und Tilo Cramm. Feier in Witten Auf 113 Seiten haben die beiden Bergbauhistoriker die über zwanzig Jahre Arbeit am Besucherbergwerk Graf Wittekind in Schrift und Bild festgehalten. jöb Kontakt zum Besucherbergwerk Syberg, Hengsteystraße: Ludwig Bücking, Tel. 71 36 96 Das Buch «Auf den Spuren des Bergbaus in Dortmund-Hohensyburg» wird am Mittwoch (13.6., 11 Uhr) im Hotelrestaurant Sunshine, Hohensyburgerstraße 186, vorgestellt. Es ist für 12 im Buchhandel erhältlich Die Jubiläumsfeier des Vereins Bergbauhistorischer Stätten findet am Samstag (16.6.) im Verwaltungsforum der Stadtwerke Witten, Westfalenstraße 18-20, statt.

Alten Bergbau konserviert

<p>Pünktlich zum 25-Jährigen Bestehen erscheint ein Buch über die Arbeit am Syberg. Tilo Cramm , Heinz Ludwig Bücking, Wolfgang Rühl und Klaus Meyer (von links, alle Mitglieder des Fördervereins) werfen schon einmal einen Blick darauf. Bauerfeld</p>

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