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Ärger über Platten im Sandkasten – und anderes

Mieter am Buschei 14 üben Kritik am Adler-Wohn-Service

Die Mieter der Adler-Wohnen-Service-Häuser im Bereich Buschei 14 sind alles andere als zufrieden – sowohl mit dem Zustand in den Häusern als auch draußen.

von Tobias Weskamp

Scharnhorst

, 16.06.2018
Ärger über Platten im Sandkasten – und anderes

Halb vergrabene Steinplatten sind ein Problem, über das sich Carsten Hüsken und andere Mieter in Scharnhorst beschweren. © Oliver Schaper

Wie Carsten Hüsken, Mieter im Bereich Buschei 14, berichtet, sei der Sand aus der Sandgrube, die zum dortigen Spielplatz gehört, schon lange nicht mehr ausgetauscht worden. Die Häuser werden von der Adler Wohnen Service GmbH verwaltet.

„Ich wohne seit sechs Jahren hier und habe es seitdem nicht einmal erlebt“, sagt er. Zudem liegen mehrere Steinplatten halb vergraben in der Grube. „Wenn Kinder auf die Gerüste klettern und runterspringen, können sie stolpern und auf die Platten fallen“, befürchtet Hüsken.

Sandgrube wird überprüft

Der Sand des Spielplatzes wurde laut Rolf-Dieter Grass, Leiter der Unternehmenskommunikation der Adler Real Estate AG, vor einem Monat gereinigt. „Fehlender Sand soll nun wieder aufgefüllt werden. Die Kollegen vor Ort haben Ihren Hinweis, dass sich im Sand Steinplatten verbergen, aufgegriffen und werden dann schauen, was zu tun ist, wenn der Sand aufgefüllt wird“, erklärt er.

Wie die Mieter sagen, gibt es Schimmel an den Außenfassaden. Verdächtige Flecken sind zu erkennen. „Die Flecken an der Immobilie sind optisch sicherlich nicht unbedingt schön, das Objekt befindet sich aber ansonsten in einem aus unserer Sicht baualtersbedingt ordentlichen Zustand“, erklärt Grass.

Ärger über Platten im Sandkasten – und anderes

Die Fassaden der Häuser in der Straße Buschei erscheinen sanierungsbedürftig. © Oliver Schaper

An den Fenstern habe es schon mehrfach Defekte gegeben. „Sie werden dann immer nur notdürftig repariert. Es zieht und sie sind undicht. Wenn es Starkregen gibt, müssen manche Miete rein Handtuch vor das Fenster legen“, sagt Hüsken.

Wasserversorgung sei instabil

Auch werde es im Sommer durch schlechte Isolierung sehr heiß in den Wohnungen und im Winter sehr kalt. „Wenn Fenster nicht mehr schließen oder undicht geworden sind, werden sie üblicherweise ausgewechselt“, sagt Grass dazu. Das geschehe in den jeweils nötigen Einzelfällen, nicht im Sinne eines generellen Austausches. „In diesem Fall sind wir auf entsprechende konkrete Hinweise angewiesen.“

Wie die Mieter berichten, ist die Wasserversorgung etwas instabil und wechselt oft von warm zu kalt und umgekehrt. „Die Liegenschaft wird per Fernwärme mit Heizung und Warmwasser versorgt“, so Grass. Unregelmäßigkeiten oder Beschwerden der Art seien nicht bekannt.

Nur Weiterleitungen beim Hausmeister

Auch mit dem Hausmeister sind Hüsken und andere Mieter nicht zufrieden. „Er leitet Anfragen immer nur weiter. Als ich mal ein Problem im Bad hatte, wurde ich zu einer Notrufnummer weitergeleitet. Da war in kürzester Zeit jemand da“, sagt er. „Ich habe schon mehrmals beim Hausmeister angerufen. Er nimmt die Sachen nur auf und es passiert nichts“, sagt auch Mieterin Silke Buß.

„Der Hausmeister hat ein Büro vor Ort und sollte eigentlich erreichbar sein. Ansonsten stehen auch unserer Mitarbeiter in Oberhausen zu den regelmäßigen Sprechstundenzeiten zur Verfügung“, erklärt Grass hierzu.

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