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75 Jahre: Grund zum Feiern

Dorstfeld Alle waren sie da, um dem Gartenverein «Glück auf» Dorstfeld zum 75-jährigen Bestehen (wir berichteten) zu gratulieren.

21.06.2007

Vom Stadtverband der Gartenvereine gaben der Vorsitzende Wilhelm Kallerhoff, Kassierer Wilhelm Leismann und Bereichsleiter Michael Schöneich dem Verein die Ehre. Die Nachbargartenvereine Funke Höh, Kortental und Oberdorstfeld schickten Vertreter und auch die Ehrenmitglieder Siegfried Becker und Hans Urbaniak ließen den Verein hochleben.

Natürlich standen alle Vereinsmitglieder im Mittelpunkt. Schließlich sind sie es, die das Vereinsleben ebenso prägen wie das Ambiente der idyllisch gelegenen Gartenanlage. Einige von ihnen wurden am Samstag im Freizeithaus des Revierparks Wischlingen besonders gewürdigt. Ilse und Alfred Gregorzewski gehören dem Gartenverein seit 50 Jahren an. Auf ein Vierteljahrhundert im Verein blickt Reinhold Bornhoff zurück. Und seit zehn Jahren leistet Günther Mohr wertvolle Arbeit im Vorstand. Ihnen allen galt der Dank der Anwesenden.

Es war ein Abend, an dem die Vereinsmitglieder sich mal so richtig feiern lassen konnten. Zu ihrer Erbauung trat der Theaterverein Fidelitas auf, sorgte DJ Darius für musikalische Akzente, versprühte eine Cheerleadergruppe Charme und gab es Szenen aus «Sister Act».

Das Lob für die gute Arbeit führte Peter Werner Borris im Munde. Der Dorstfelder SPD-Ratsvertreter hielt in Vertretung des Oberbürgermeisters die Fest- und Grußansprache. Es sei ein «stolzes Jubiläum», denn es bedeute, «dass hier bei Ihnen Kleingärtner über sieben Jahrzehnte am Werk sind und die Gärten und die Anlage stets auf bestem Stand halten.» Er erinnerte an die Entwicklung des Kleingartenwesens. Es sei ein Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse. So «war ein Kleingarten mit seinen Erträgen die Existenzsicherung der Familie und oft genug auch ein Stück Überlebenssicherung», sagte Borris. Das Kleingartenwesen sei aber auch einem Wandel unterzogen gewesen. In dem Maße wie der Kleingarten die Rolle als Nahrungsmittelproduzent verloren habe, sei er zum Hobby geworden. Der Garten sei zum Ort der «aktiven Erholung» geworden, der Kommunikation und Geselligkeit.

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