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25:25 - BVB-Frauen bieten Göppingen die Stirn

DORTMUND Die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund boten Spitzenreiter FA Göppingen am Samstagabend energisch die Stirn und wurden bei der 25:25 (9:13)-Punkteteilung mit einem Zähler belohnt.

von Von Petra Nachtigäller

, 04.10.2008
25:25 - BVB-Frauen bieten Göppingen die Stirn

Engagiert: BVB-Trainer Dieter Trippen. Foto: Ludewig

Die letzten Sekunden der 60 spannenden Minuten in der gut gefüllten Halle Wellinghofen, längst sitzt niemand mehr auf den Tribünen, der Lärm ist Ohren betäubend. Die Hallenuhr tickt unerbittlich, und der Tabellenführer aus dem Schwabenland, gemeinsam mit dem BVB ab- und auch wieder aufgestiegen, führt nur noch mit einem Törchen, ist aber im Angriff. Borussias Linksaußen Miranda Robben, in der Abwehr bis dahin eine Bank, spekuliert - mit Erfolg. Sie stiehlt den Göppingerinnen den Ball, startet einen Sololauf übers Feld und knallt das Leder ins Gehäuse der bis dahin bärenstarken Alexandra Meisel im FA-Tor. Therese Brorsson im Tor bärenstark 25:25 - Gleichstand, die Gäste stürmen noch einmal aufs BVB-Tor, doch Alena Vojtiskova wirft an den Pfosten des von Therese Brorsson vorzüglich gehüteten Kastens. Die restlichen Sekunden vergehen, die Borussinnen verlegen sich aufs Ballhalten. Der Schlusspfiff geht im Jubel unter. "Kompliment an meine Mannschaft, sie hat sich immer wieder zurückgekämpft, hat nie aufgesteckt. Dieser Punkt ist wirklich verdient", atmete BVB-Trainer Dieter Trippen nach der couragierten Leistung seiner Damen hörbar durch. Der letztwöchige Erfolg des Tabellen-Kellerkindes gegen das Spitzenteam aus Frankfurt/Oder war offenbar keine Eintagesfliege. Spriestersbach mit sieben Toren Ein Haar in der Suppe fand der Trainer trotz einer  Partie auf Augenhöhe aber doch: "Wir hatten eindeutig zu viele Fehlwürfe, dabei haben wir in der ganzen Woche intensives Wurftraining gemacht". Dass die jungen Dortmunderinnen gegen die körperlich überlegenen Schwäbinnen trotz zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstandes im Spiel blieben, hatten sie nach der Halbzeit Svenja Spriestersbach zu verdanken, die couragierte Rückraumschützin erzielte allein nach der Pause sechs ihrer insgesamt sieben Treffer. Auf die gleiche Anzahl kam BVB-Kreisläuferin Tessa Cocx, die allerdings zur hohen Fehlwurfquote ein gerüttelt Maß beitrug. All das war am Ende egal - die Borussia ist wieder da. Dieses Signal nahmen die zufriedenen Fans mit nach Hause.BVB: Roelofs, Brorsson (25.), Cocx (7), Spriestersbach (7), Kunze, Karsten (4), Robben (5/3), Larsen, Paulus, Lütz (2), Busch, Köhler, Fiedel.

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