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Wie Dorstener Hobbyfotografen ihre Heimat sehen

Heimatfotografen aus Dorsten

Wie sehen Hobbyfotografen ihre Heimat? Wie attraktiv ist Dorsten als Bildmotiv? Für unsere Heimatserie nehmen wir drei Hobbyfotografen der Stadt in den Fokus. Und auch Sie können mitmachen! Schicken Sie uns Ihre schönsten Heimatfotos!

Dorsten

, 28.03.2018

Die Stadt Dorsten kann sich – sind wir mal ehrlich – landschaftsmäßig nicht wirklich mit Irland oder dem Allgäu vergleichen. Auch besonders markante Architekturen oder Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder die Golden Gate Bridge, die geradezu danach schreien, fotografiert zu werden, gibt es hier eher nicht.

Dorsten ist ein paar Bilder wert

Trotzdem aber ist Dorsten für viele Hobbyfotografen ein sehr geschätztes Motiv. Der Grund ist einfach: Die Stadt ist für sie Heimat. Und schaut man genau und gut hin – wie Hobbyfotografen mit etwas Anspruch es häufig tun – dann gibt es viele Orte, Stellen, Landschaften und Gebäude, die in Dorsten ein Foto wert sind. Oder zwei. Oder sogar noch viel mehr. Viele Dorstener sind regelmäßig ganz explizit mit der Absicht unterwegs, um ihre Heimat gut in Szene zu setzen.

Martina Benning zum Beispiel. Die 56-Jährige ist in Dorsten geboren und hat schon ihren Opa dabei beobachtet, wie er früher – in analogen Zeiten – im Badezimmer die selbst geschossenen Fotos entwickelte.

Wie Dorstener Hobbyfotografen ihre Heimat sehen

Foto von Martina Benning © Picasa

Ihre ersten Fotos hat sie als Jugendliche mit einer kleinen Kassettenkamera gemacht, erzählt sie lachend. Fotografieren gehört seitdem zu ihren liebsten Hobbys. „In Dorsten fühle ich mich damit auch gut aufgehoben“, erzählt sie. Das liege auch an dem Fototreff, den Marcus Barduhn 2010 ins Leben gerufen hat.

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Fototreff zum Austausch

„Das ist ein guter Austausch. Ich habe unglaublich viel dazugelernt, viele Ideen bekommen und auch einige Freundschaften geknüpft“, erzählt Martina Benning.

Wie Dorstener Hobbyfotografen ihre Heimat sehen

Foto von Christian Pohl

Alle drei Wochen findet der Fotostammtisch des Fototreffs im Begegnungszentrum am Brunnenplatz in Hervest. Vorab wird ein Thema verabredet, zu dem dann Fotos eingereicht und besprochen werden könne. Der nächste Stammtisch ist am morgigen Mittwoch (28. März) um 19 Uhr. „Unser Stammtisch ist offen für jeden Besucher“, erklärt Marcus Barduhn.

Auch Christian Pohl ist dort regelmäßig zu Gast und fachsimpelt zusammen mit den Kollegen. Auch der Lembecker hält seine Heimat Dorsten als sehr geeignet zum Ausleben seines Hobbys. „Es gibt hier unheimlich viele Möglichkeiten und Motive“, erzählt er. „Man kann zum Beispiel früh morgens in die Wälder in Lembeck reingehen. Da hat man dann den Nebelschleier über den Feldern, die Rehe. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Man muss einfach nur die Augen offenhalten“, so seine Einschätzung.

Nicht knipsen, sondern fotografieren

Das entspricht auch dem Motto von Dennis Askamp, der ebenfalls manchmal mit der Kamera in Dorsten unterwegs ist. „Man muss fotografieren. Und nicht einfach drauflos knipsen. Wichtig ist der Blick fürs Bild“, sagt der 33-Jährige. Er ist in Rhade aufgewachsen – es ist für ihn Heimat. Mittlerweile lebt er allerdings in Raesfeld. Zum Fotografieren ist er über seinen Bruder und seinen bereits verstorbenen Vater gekommen. In Rhade findet Dennis Askamp immer noch einige Stellen zum Fotografieren. Zum Beispiel den See an der Mühle oder die Rhader Wiesen. Gerade aber, weil er so gerne Architektur fotografiert, schwärmt er gerne mal aus, um Fototouren etwa ins Ruhrgebiet zu machen.

Mittlerweile ist die Fotografie für den Einzelhandelskaufmann sogar mehr als ein Hobby. Er hat damit ein Kleingewerbe angemeldet. Im Mai stellt er seine Bilder – auch viele Porträts sind dabei – zum ersten Mal in einer eigenen Ausstellung aus. Sie findet am 13. Mai (Sonntag) von 10 bis 18 Uhr in Raesfeld im Vennekenhof, Vennekenweg 29, statt. Der Eintritt kostet 3 Euro. Das Geld, das zusammenkommt, spendet Dennis Askamp an ein Kinderhospiz.

Wie Dorstener Hobbyfotografen ihre Heimat sehen

Foto von Dennis Askamp

Dass er mittlerweile so gute Resonanz auf seine Bilder bekommt – vor allem über die soziale Internetplattform Facebook – freut Dennis Askamp. „Meinen Vater“,sagt er in der Erinnerung an sein verstorbenes Vorbild, „hätte es sicher auch stolz gemacht.“

Jetzt mitmachen!
  • Für unsere Heimatserie haben wir die Fotos von drei Hobbyfotografen in den Fokus genommen – aber natürlich gibt es in Dorsten noch viele mehr.
  • Haben auch Sie ein tolles Bild von der Heimat Dorsten geschossen? Schicken Sie es uns gerne – die schönsten der eingeschickten Bilder veröffentlichen wir dann in der Dorstener Zeitung.
  • Die Bilder können Sie bis 5. April (Donnerstag) an folgende Mail-Adresse einsenden:
    redaktion@dorstenerzeitung.de
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