Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Zeigen, was die Gemeinde zu bieten hat“

Imagefilm für Schermbeck geplant

Mit einem Imagefilm will die Verwaltung Schermbeck bewerben. Der Film soll sich laut Mike Rexforth aber nicht nur an Touristen richten.

Schermbeck

, 05.06.2018
„Zeigen, was die Gemeinde zu bieten hat“

Auch die Feldbahn im Gahlener Aap könnte im geplanten Imagefilm der Gemeinde Schermbeck eine Rolle spielen. Foto: Helmut Scheffler

Der Bürgermeister hat ein Vorabkonzept für einen solchen Film von Tourismus-Fachwirtin Birgit Lensing und Sabrina Greiwe aus der Wirtschaftsförderung erstellen lassen, das nun dem Haupt- und Finanzausschuss am 13. Juni (16 Uhr) vorgelegt wird. Nicht nur an Touristen soll der Film laut Rexforth ausgerichtet werden. Auch für die Unternehmensansiedlung und den Wohnbau, bei dem die Gemeinde junge Familien nach Schermbeck locken will (wir berichteten), sei es wichtig, zu zeigen, was die Gemeinde zu bieten habe, so Rexforth.

Lensing und Greiwe hätten auf den zwei Konzept-Seiten „Themen, die wir spielen können“, zusammengetragen, so Rexforth. Radwandern und Wandern, Gastronomie (afrikanische Küche), das Spa am Voshövel, Golf, Wassersport, Reiten, Angeln, die Uefter Mark und der Dämmerwald, Feldbahn, „Schermbeck genießen“, Schubkarrenrennen, Tongewinnung, Hörstationen, Infrastruktur (Ärzte, Schulen, Kindergärten, Betriebe, Vereine, Verkehrsanbindung, Baugebiete) und vieles mehr findet sich in der Liste.

Womöglich zu viel für einen vier- bis fünfminütigen Film. Länger soll dieser nicht werden, dabei Emotionen ansprechen und den Zuschauer unterhalten. Die Politik soll nun eingebunden werden, auch um angesichts der vielen Möglichkeiten Schwerpunkte zu setzen, so Rexforth.

Viele Beispiele angeschaut

Man habe sich viele Film-Beispiele aus dem öffentlichen Bereich angeschaut, sagt Rexforth. „Die Bandbreite reichte von ‚Oh, mein Gott!‘ bis ‚Gut gemacht!‘“ Ziel laut Rexforth ist natürlich: „Schermbecker und auswärtige Besucher sollen sich von den Filmaufnahmen gleichermaßen angesprochen fühlen.“

Für die Erstellung des Films sind rund 6000 Euro im Haushalt 2018 eingeplant. Diese Summe sei auch realistisch, so Rexforth auf Nachfrage. Das habe man durch Recherchen bereits herausgefunden. Eine Firma sei aber noch nicht beauftragt. Wo soll der Film gezeigt werden? Zum einen soll der Film bei „touristischen Leistungsträgern“ verlinkt werden, außerdem bei heimischen Firmen und natürlich auf Facebook und Seiten, die für die Außendarstellung der Gemeinde angelegt sind. Also etwa der Werbegemeinschaft, „Wir sind Schermbeck“ oder der Gemeinde-Homepage.