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Illegale Müllablagerung in Lembeck ist keine Straftat

Asbesthaltige Eternitplatten in Wald gekippt

Ein Umweltfrevler hatte asbesthaltige Eternitplatten im Wald bei Lembeck illegal entsorgt. Zeugenhinweise sind noch nicht bei der Polizei eingegangen. Außerdem handele es sich um keine Straftat.

Lembeck

, 15.05.2018
Illegale Müllablagerung in Lembeck ist keine Straftat

Diese asbesthaltigen Platten wurden nahe des Forsthauses an der Lippramsdorfer Straße 349 abgelegt. © Foto: Claudia Engel

Ein Unbekannter hatte zwischen Dienstagabend, 19 Uhr, und Mittwochmorgen, 6 Uhr, asbesthaltige Eternitplatten abgekippt. Zeugenhinweise sind weder bei der Polizei noch bei der Stadt eingegangen.

Ordnungswidrigkeit

Die Polizei hat indes die Tat des Umweltfrevlers von einer Straftat zu einer Ordnungswidrigkeit herabgestuft. „Es ist keine Straftat, weil keine direkte Umweltgefahr nur durch das Lagern entsteht“, erklärte Michael Franz von der Pressestelle der Polizei. Dazu müssten Fasern freigesetzt werden, die eingeatmet werden könnten. Da dies laut eines Sachbearbeiters für Umweltdelikte der Polizei nicht der Fall sei und auch kein Risiko bestehe, dass das Grundwasser verseucht werde, wurde die Sache der Stadt Dorsten übergeben.

Stadt ist zuständig

„Denn für Ordnungswidrigkeiten ist die Stadt zuständig“, sagt Michael Franz. Die veranlasste die Entsorgung der Platten. Da ein Mitarbeiter des Spezialentsorgungsbetriebes alleine die unhandlichen Stücke nicht in die Spezialsäcke verpacken konnte, konnte die Entsorgung jedoch erst für Dienstag angesetzt werden, teilte die Stadt mit.

Die Kosten für die Entsorgung belaufen sich nach Auskunft der Stadt auf 1200 Euro.