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Dorstener bevorzugen barrierefreies Wohnen

Pflegeappartments in Dorsten begehrt

Dorsten ist ein sehr beliebtes Wohnpflaster. Der Grundstücksmarktbericht 2018 überrascht mit einigen interessanten Details. Es zeigt sich, dass die älter werdenden Bürger sich gerne in Pflegeappartments oder in barrierefreien Wohnungen niederlassen.

Dorsten

, 14.05.2018
Dorstener bevorzugen barrierefreies Wohnen

Leicht rückgängig ist die Zahl der Kauffälle und Umsatzzahlen, aber die Nachfragen nach Wohnhäusern und besonderen Wohnformen ist in Dorsten groß. Barrrierefreies Wohnen boomt in Dorsten. Wie hier am Markeneck in Wulfen, wo dieses Wohnhaus 2017 fertiggestellt worden ist.. © Bludau

Der Grundstücksmarktbericht gewährt jedes Jahr einen Überblick über die Preisentwicklung und das Geschehen auf dem Immobilienmarkt in Dorsten, Gladbeck und Marl. Ein Gutachterausschuss aktualisiert das Zahlenwerk. Der Gutachterausschuss ist laut Auskunft der Stadt Dorsten ein „selbstständiges und unabhängiges Gremium ehrenamtlicher Gutachter mit besonderen Kenntnissen in der Immobilienbewertung“. Zentrale Aufgabe des Ausschusses: Transparenz auf dem Wohnungs-, Häuser- und Grundstücksmarkt zu schaffen. Der Grundstücksmarktbericht 2018 liefert Kaufwilligen Anhaltspunkte, wie viel sie für Grundstücke, Gewerbe- ode Forstflächen oder Häuser und Wohnungen durchschnittlich zahlen müssen.

Zahl der Käufe hat leicht abgenommen

2017 hat die Zahl der Kauffälle gegenüber dem Boom-Jahr 2016 leicht abgenommen: 767 neue Eigentümer gab es und damit 65 weniger als noch im Vorjahr. Der Geldumsatz im Jahr 2017 war beachtlich: 128 Millionen Euro flossen in den Kauf von Häusern, Wohnungen und Grundstücken, etwas weniger allerdings als noch im Vorjahr (146 Millionen). An das Boomjahr 2016 reicht auch der Flächenumsatz in Hektar im Jahr 2017 nicht mehr ganz heran: 181 Hektar Fläche, landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Böden, wechselten die Besitzer (2016: 263 Hektar).

Boom bei Pflegeappartments

202 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 2017 gekauft, 2016 waren es noch 176 gewesen. „Ein merklicher Anstieg der Fallzahlen ist zu verzeichnen“, sagt der Gutachterausschuss. Neubaupreise für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser sind in Dorsten zwischen 2009 und 2017 stark gestiegen: 2009 wurden noch 1750 Euro bis 1900 Euro pro Quadratmeter zugrunde gelegt, mittlerweile ist man bei 2600 Euro/Quadratmeter angelangt. Freistehende Wohnhäuser sind je nach Baujahr und Zustand zwischen 176.000 und 365.000 Euro wert. Doppelhaushälften und Reihenendhäuser kosten zwischen 183.000 Euro (Altbau) und 308.000 Euro (Neubau). Reihenmittelhäuser bewegen sich zwischen 182.000 Euro und 213.000 Euro je nach Baujahr.Hier gehts zum Grundstücksmarktbericht

Bei den Wohnungskäufen zeichnet sich in Dorsten eine Tendenz ab, die die demografische Entwicklung der Dorstener Bevölkerung spiegelt. Rund 50 Verkäufe von Pflegeappartments wurden registriert; hervorragenden Absatz fanden zudem barrierefreie Neubauten in Dorsten und den Stadtteilen.

Umsatz bei Wohneigentum stieg an

„In Dorsten ist ein Anstieg der Umsatzzahlen bei Wohneigentum zu verzeichnen. Der auffällig hohe Anteil Dorstener Verkäufe bis 150.000 Euro resultiert überwiegend aus der Vermarktung einer neuen Wohnanlage und Pflegeappartements“, kommentiert der Gutachterausschuss das Geschäft.

Der Markt für gewerbliche Bauflächen stagniert dagegen. Bei den landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen hat der Gutachterausschuss bei höheren Fallzahlen einen rückläufigen Geld- und Flächenumsatz verzeichnet. 35,8 Hektar Fläche (2016: 47 Hektar) und 2,2 Millionen Euro Umsatz statt wie in 2016 3,0 Millionen Euro.

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