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Was vom Vogel übrig blieb

Bernhard Kerkmann und Elgin Kölnberger sind das neue Königspaar der Lembecker

04.06.2007

Scheinbar hatte sich gestern ganz Lembeck am Pastors Busch versammelt, um dem diesjährigen Königsschießen beizuwohnen. Ganz Lembeck - das könnte sogar hinkommen. Schließlich sind nach Angaben von Theo Lensen, Vorstandsvorsitzender, 97 Prozent der Lembecker Männer im Schützenverein. Wie auch immer, die zahlreichen Schaulustigen hatten gestern doppelt Glück: Erstens war das Wetter ganz prima, ideal für einen Tag am Schützenstand. Zweitens lieferten sich die Königs-Aspiranten einen spannenden Kampf um die Krone. Beginn des Schießens war Punkt 11.37 Uhr. Nachdem die Insignien verteilt waren (Linker Flügel: Carsten Nöding, rechter Flügel: Manfred Grosse-Vorholt, Zepter: Andreas Harks, Reichsapfel: Udo Weßeling, Krone: Bernd Kötting), wurde der Kreis der Aspiranten immer enger. Als es ernst wurde, blieben noch Bernhard Kerkmann und Klaus Kölnberger übrig. Beide Schützen setzten dem Holzvogel richtig zu. Um 15.43 Uhr fiel das zähe Vieh, bzw. das, was vom Vogel übrig blieb, dann endlich. Kerkmann gab dem hölzernen Flattermann unter tosendem Beifall und viel Jubel aus den Reihen der Zuschauer den Rest. Neben Fortunas Unterstützung bekam der neue König ordentlich Antrieb durch seine Kinder: Lea, 5, und Jan, 7, feuerten den Papa lautstark an. In Vaters Fußstapfen treten möchte Sohnemann Jan dann aber doch nicht, er hat andere Pläne: «Ich will lieber Fußball spielen.» Das dürfte den frisch gebackenen Schützenkönig nicht besonders freuen... Gestern stand für Bernhard Kerkmann und sein Königin Elgin Kölnberger aber erstmal der obligatorische Umzug durch Lembeck und anschließend eine große Party an. Mit dabei: die Ehrendamen Andrea Overhoff und Adelheid Paß sowie die Ehrenherren Christof Thier-Essing und Klaus Kölnberger. ah

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