Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verbraucherzentrale warnt vor vermeintlicher Urheberrechtsverletzung

Spam-Mails

Die Verbraucherzentrale Dorsten warnt vor Spam-Mails zu einer angeblichen Urheberrechtsverletzung, hinter denen sich Betrüger verbergen. Vor allem ältere Ratsuchende seien betroffen.

Dorsten

, 13.09.2018
Verbraucherzentrale warnt vor vermeintlicher Urheberrechtsverletzung

Mechthild Clever-Schmitz von der Dorstener Verbraucherbeartungsstelle warnt vor unseriösen E-Mail. © Bianca Glöckner

„Allein in den vergangenen zwei Tagen haben sich vier aufgebrachte Kunden bei uns gemeldet, die eine solche Falsch-Mail bekommen haben“, sagt Verbraucherberaterin Mechthild Clever-Schmitz.

Bei den E-Mails handelt sich um eine vermeintliche Mahnung von einem Anwalt. Der Kunde hätte etwa Filme von dubiosen Seiten heruntergeladen und soll eine hohe Schadenssumme, etwa 25.000 Euro, wegen einer Urheberrechtsverletzung zahlen.

Zudem wird oftmals eine Geschäftsgebühr verlangt, eine Pauschale für Post und Telekommunikation, Schadensersatz und Ermittlungskosten. „Wegen der enorm hohen Summen haben vor allem ältere Leute oft schlaflose Nächte“, sagt Clever-Schmitz.

Mehrere Indizien weisen auf Spam-Mail hin

Es gibt mehrere Indizien, die auf eine solche Spam-Mail hinweisen: Ein Hinweis sei die Anrede. Ist es eine unpersönliche „Sehr geehrte/r Herr Friedrich Müller“-Anrede statt einer personalisierten Anrede wie „Sehr geehrter Herr Friedrich Müller“, so sei dies ein erster Hinweis. Oftmals ist auch eine IP-Adresse angegeben, die nicht stimmt. Dann mahnt immer eine vermeintliche Anwaltskanzlei mit einem Doppelnamen ab, etwa „Dr. Krüger und Beck“, oder „Schneider und Meier“ oder „Hoffmann und Möller GmbH“.

„Außerdem befindet sich in der Mail oft der Satz „Beweisdatenunterlassungserklärung sowie Bankdaten und deren Kontaktdaten ersehen Sie in der angehängten Datei“. Diese angehängte Datei dürften die Kunden auf keinen Fall öffnen. Meistens seien Viren oder Trojaner enthalten.

Verbraucherzentrale rät, Mails umgehend zu löschen

Die Verbraucherberatung rät Kunden, mit Sachverstand an diese Mails heranzugehen und diese nach Überprüfung umgehend zu löschen.

Verbraucherzentrale NRW e.V., Beratungsstelle Dorsten, Julius-Ambrunn-Straße 10, 46282 Dorsten, Tel. (02362) 7 87 52 01, Fax: (02362) 78 752 07, Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 10-14 und 15-18 Uhr, Mittwoch und Freitag 9-14 Uhr