Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Unbekannte Jugendliche hinterlassen Spur der Verwüstung

Am Treffpunkt Altstadt

Verkohlte Überreste von Feuerstellen auf den Parkplätzen, stinkender Unrat aus umgestürzten Mülltonnen, Glasscherben von zerschlagenen Flaschen auf der Skater-Bahn, achtlos im Gebüsch liegende, geklaute Fahrräder – nicht tatenlos verfolgt Christian Joswig die Resultate der Auswüchse rund um den Treffpunkt Altstadt, die zunehmend das öffentliche Ärgernis erregen.

DORSTEN

von Von Anke Klapsing-Reich

, 24.05.2012
Unbekannte Jugendliche hinterlassen Spur der Verwüstung

Einen restlos verwüsteten Parkplatz hinterließen Unbekannte auf dem Parkplatz vor dem Treffpunkt Altstadt, nachdem es dort am Wochenende hoch her gegangen war.

Doch dieses Verhalten den Jugendlichen, die sich dort in ihrer – mit Unterstützung der Stadt – selbst gebauten Hütte treffen oder die die Skater-Bahn nutzen, in die Schuhe zu schieben, sei falsch.„Es gibt zwei Jugendgruppen“, weiß der Leiter des Jugendtreffs: Mit der „Hütten-Gruppe“, die ein großes Eigeninteresse daran habe, dass ihr Versammlungsort in ordentlichem Zustand verbleibe, sei er via Facebook in ständigem Kontakt. „Sie haben mir erzählt, dass sie sich von einer anderen Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bedroht fühlen, die auf Randale aus ist und dieses Chaos verursache“, hat Christian Joswig bereits Kripo wie städtisches Ordnungsamt darüber informiert. Die Hütten-Gruppe habe in dieser Sache auch ihre Mithilfe angeboten.

„Wir haben ständig ein Auge drauf“, greift das Team des Treffpunkts oft selbst zu Kehrblech und Besen, um den Müll von den stark frequentierten Parkplätzen und dem Gelände ringsum wegzuräumen. Wenn am Wochenende keine Veranstaltungen im Treffpunkt stattfänden, könne es allerdings schon einmal sein, dass unerwünschte Reste von Wochenend-Happenings bis montags liegen blieben. „Aber das ist nicht die Regel“, kommentiert Christian Joswig. Auch die Polizei hat von übermäßiger Randale in diesem Areal keine Kenntnis: „Den Bereich um den Zentralen Busbahnhof kontrollieren wir regelmäßig“, sagt Polizeipressesprecher Michael Franz, der die von der „Hütten-Gruppe empfundene Bedrohung ernst nimmt: „Ich werde diese Info an die Bezirks- und Schwerpunktdienste weitergeben.“