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Sternekoch Rosin tritt gegen seine Mutter an

DORSTEN Wenn die Mama gegen den Sohnemann kocht, sollte der Sieger eigentlich schon vorher feststehen: "Wir gewinnen", ist sich deshalb Marlies Rosin vom Glückauf-Grill sicher. Auch wenn ihr Team einen starken Konkurrenten hat: Sterne-Koch Frank Rosin.

von Von Michael Klein

, 02.12.2008

Am Montag rückt das Film-Team des Senders Kabel 1 für die Show "Fast-food-Duell" an der Glück-Auf-Straße 87 in Dorsten-Hervest an. Während Gastro-Star Frank Rosin  bei Familie Vogelhardt an der Halterner Straße Frikadellen mit Kartoffelsalat zaubert, legen sich nicht weit davon entfernt mit dem gleichen Gericht die Damen vom Grill ins Zeug.Preiswert, schnell und lecker

Gewonnen haben wird, wer kostengünstiger kocht, wer schneller fertig und wessen Essen leckerer ist. Zwei Bekannte von Fritz und Burgel Vogelhardt müssen anschließend die Speisen mit verbundenen Augen testen. Fritz Vogelhardt selbst wäre voreingenommen: "Der ist seit Jahren Stammgast bei mir, der schmeckt das raus", sagt Marlies Rosin.Ursprünglich ein Büromensch

Die 70-jährige Hervesterin hat im Jahr 1976 den Laden übernommen. "Das war eine ganz schöne Umstellung für mich, da ich ursprünglich ein Büromensch bin." Mit 20 Quadratmetern Fläche ist der "Glückauf-Grill" einer der kleinsten Pommesbuden im Pott. Aber auch einer der Besten: Fünf von fünf Pommes-Stäbchen hat der Imbiss im "Pommesführer Ruhr" bekommen, der vor wenigen Tagen im Essener Klartext-Verlag erschienen ist.

Seitdem brummt der Laden heftig. Das war nicht immer so. "Bis in die Neunziger Jahre war alles bestens", so Marlies Rosin. Dann jedoch kamen McDonalds und Burger King, dann der Euro und schließlich machte die Zeche dicht. "Heute merken wir, wenn bei den Leuten am Ende des Monats das Geld knapp wird." Viele Stammgäste

Das Fast Food-Geschäft lebt von den Stammgästen. Und die stehen auf das, was auf die Teller, die zwei Tische und die Theke kommt: Die Frikadellen sind hier selbst gemacht, die Salate sowieso. Und nicht nur das Gebäude ist erhaltenswert, seit es mit der kompletten Zechensiedlung unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Sondern auch die selbst gekochte Currysauce: "Das Rezept ist von meiner Schwester", erzählt Inhaberin Marlies Rosin. "Und das ist seit der Eröffnung vor 32 Jahren unverändert."

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