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Stadt-Etat soll durch das Radiokonzert nicht belastet werden

Sponsoren helfen

Das Konzert am 30. Juni mit Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, den Moekicks und der Band "Katzenjammer" soll ein großes Fest werden - ohne sonderliche Belastungen für die Stadt. Dafür helfen auch Sponsoren mit.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 29.05.2012
Stadt-Etat soll durch das Radiokonzert nicht belastet werden

Lambert Lütkenhorst hat es versprochen: Am 30. Juni soll Dorsten ein großes "Bürgerfest" erleben.

Es bleibt bei dem Grundsatz: Der Tag „WDR2 für eine Stadt“ soll ein Geschenk des Rundfunksenders an die Gewinner-Kommune sein, freier Eintritt inklusive. Dennoch benötigt die Stadt Sponsoren, die einen Teil der Kosten des großen Sommer-Open-Airs am 30. Juni auf dem Zechengelände (das die RAG kostenlos zur Verfügung stellt) schultern. „Das Gebot ist: Der städtische Etat darf in finanzieller Hinsicht nicht belastet werden“, sagt Ludwig Küppers vom Bürgermeisterbüro auf Anfrage. Natürlich wird die Stadt in Form von Personal und Material einen Obolus beitragen, das seien aber sogenannte „nicht darstellbare“ Kosten.Künstler-Gagen, Security, Bühne, die Organisation vor Ort – all das finanziert der WDR. „Auch bei der Verkehrssicherheit haben wir Konsens mit dem Sender erzielt“, so Küppers. Diesen Bereich nennt er als Beispiel, wo der WDR nicht komplett die Kosten zahlt: „Bei der Beleuchtung der Parkplätze werden die Sponsoren in die Bresche springen“, so Ludwig Küppers. Mit einer guten Handvoll an Unterstützern ist die Stadt derzeit in Verhandlungen: „Die haben wir gezielt angesprochen.“ Mit den meisten davon sei eine Einigung erzielt worden. „Da geht es um Summen zwischen 1000 und 10.000 Euro“, sagt er. Mit dem WDR sei bereits abgesprochen worden, welche Form der Werbung für die Sponsoren möglich ist: „Sie werden im Programm-Flyer abgedruckt und haben auch während des Programm-Tages die Möglichkeit, sich zu zeigen.“

Wie hoch genau die Summe ist, die durch Sponsoren aufgebraucht werden muss, sei nicht genau zu beziffern. „Das hängt noch von mehreren Faktoren ab“, so Küppers. Da geht es um die Themen Beschilderungen, Absperrmaßnahmen, Sanitätsdienste, Rettungswesen. Zwei Arbeitsgruppen bei der Stadt sind derzeit mit dem Radiotag am 30. Juni und dem Festival mit den Moekicks, Stefanie Heinzmann, Rea Garvey und der Band „Katzenjammer“ beschäftigt. Die eine kümmert sich um den Bereich „Verkehr und Sicherheit“, die andere um das Marketing.