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Singen, tanzen und trommeln

Workshop an der Gemeinschaftsgrundschule

Um „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ dreht sich alles in dieser Woche in der Gemeinschaftsgrundschule (GGS). Otto Klösel, Mitarbeiter der Tamborena GmbH, die im Auftrag der Schule das Projekt „Trommelzauber“ organisiert, hat ein einfaches Motto: „Beat drums not people“ – Schlag die Trommel, nicht Menschen.

Scheffler

, 20.02.2018
Singen, tanzen und trommeln

Otto Klösel (l.) übt bis Freitag mit Kindern der Gemeinschaftsgrundschule „Das Geheimnis der Zaubertrommel“. Am Freitagnachmittag präsentieren sie zweimal das Ergebnis ihrer Arbeit.

Der Mann mit 44 Jahren Bühnenerfahrung als Schlagzeuger stellte den Eltern am Montagabend bereits kurz die Geschichte „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ vor. 203 Jungen und Mädchen aller neun Klassen werden sich an der Inszenierung des Märchens beteiligen, bei der sich „Juju“ und „Siyabonga“ auf die Suche nach der Zaubertrommel machen. Denn nur so wird der rettende Regen kommen.

Zauberbaum

Auf ihrem Weg begegnen sie einem Zauberbaum, freundlichen Krokodilen, tanzenden Kürbissen und den Muscheln am großem Wasser. Dort helfen ihnen auch das Zaubertier Sai-Sai und ein geheimnisvoller Zauberer.

Das Singen, das Tanzen und das Trommeln stehen bei der Suche im Mittelpunkt. Genau das proben die Kinder in dieser Woche, um ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern am Freitag bei zwei Aufführungen ein optisches und akustisches Highlight präsentieren zu können. Das Singen, Tanzen und Trommeln gelten nach einer afrikanischen Weisheit als die drei wichtigsten göttlichen Gaben, um den Menschen die Sorgen zu nehmen. Das gefiel auch den Kindern. Otto Klösel erklärte dabei nicht viel. Er trommelte vor und alle ahmten spontan nach.

Requisiten basteln

Während ein Teil der Kinder mit Klösel in der Turnhalle probte, waren die restlichen Kinder in ihren Klassen damit beschäftigt, mit Unterstützung durch Lehrer und Eltern Kostüme und Requisiten selbst herzustellen.

Die Lehrer sehen im Projekt eine gute Möglichkeit zur Realisierung wertvoller pädagogischer Ansätze: spielerischer Zugang zur eigenen Kreativität, das Kennenlernen der afrikanischen Kultur, Klänge und Rhythmen, die Förderung der Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Ängstliche Kinder werden von der Gruppe mitgerissen, bisweilen penetrante Vorreiter von der Gruppe ausgebremst.

Einen Teil der Kosten übernehmen der schulische Förderverein und die Nottenkämper-Stiftung.