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Politik will Sekundarschule an der Pliesterbecker Straße

Konzept wird erarbeitet

Die Politik ist sich augenscheinlich einig, was die Zukunft der vier städtischen Haupt- und Realschulen angeht: Sie sollen als "Sekundarschule" am Standort Pliesterbecker Straße konzentriert werden. Heißt: Nach der Laurentiusschule in Lembeck liefe dann auch die Gerhart-Hauptmann-Realschule an der Bismarckstraße aus.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 05.06.2012

Was sich mit dem SPD-Antrag zur Einrichtung einer Sekundarschule angedeutet hatte (wir berichteten), soll nach Beschlüssen im Schulausschuss am Dienstag (12.) und dann endgültig im Rat konkrete Formen annehmen. Wie die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage erklärt, soll nun schnellstmöglich ein Konzept für eine derartige neue Schulform entwickelt werden. Dieses soll in einer Elternbefragung vorgestellt werden. Die betroffenen Schulen (neben den genannten sind das die Erich-Klausener-Realschule und die Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule) müssen laut Schulgesetz beteiligt werden.„Dabei gilt es, neben den Schulleitungen auch die Lehrer mitzunehmen“, heißt es von Seiten der Stadt. Übrigens wäre bei einer Sekundarschule auch die Sekundarstufe II berührt: Muss eine Sekundarschule doch eine Kooperation mit einer Schule eingehen, die das Abitur anbietet. Auch die Inklusion ist ein bestimmendes Thema bei der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans. Allerdings hat das Land immer noch nicht sein Eckpunktepapier dafür vorgelegt. Nach Angaben der Stadt gibt es folgenden Sachstand, was die städtischen Förderschulen angeht: Aus Sicht der Bezirksregierung besteht bei der Haldenwangschule (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) so viel Bedarf, dass sie dauerhaft fortgeführt werden kann.

Anders sieht es bei den drei anderen Förderschulen aus. Bei künftig 600 Schulkindern in Dorsten und der Annahme, dass sechs Prozent von ihnen Förderbedarf haben, zwei Drittel von diesen 100 Schülern jedoch von der Inklusion profitieren werden, können Korczakschule, von-Ketteler-Schule und die Astrid Lindgren-Schule an einem Standort zusammengeführt werden.