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Mehr Grippepatienten als vor einigen Wochen

Viele Erkältete in Hausarztpraxen

In Büros und Schulklassen schnieft und hustet es in allen Ecken – es ist Erkältungszeit. Und auch an Grippe sind in den vergangenen Wochen einige Dorstener erkrankt.

Dorsten

, 20.02.2018
Mehr Grippepatienten als vor einigen Wochen

Auch einige Dorstener haben die Grippe. © picture alliance / Maurizio Gamb

„Vor drei bis vier Wochen haben wir noch gedacht, dass die Grippewelle relativ harmlos in diesem Jahr ist“, sagt Sandra Thiele, Fachärztin für Innere Medizin und internistische Leiterin der Zentralen Aufnahme am St.-Elisabeth-Krankenhaus. „Jetzt haben die Fälle aber deutlich zugenommen.“ Die Isolierstation, auf der auch Patienten mit Grippe untergebracht sind, sei konstant ausgelastet. Dennoch: So schlimm wie bei der letzten Grippewelle, als die Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme im Januar 2017 Mundschutz trugen, sei es noch nicht.

Hausarzt Dr. Ulrich Weller kann von einem Schweinegrippenfall und sonst von vielen schlimmen Erkältungen berichten. „Sie dauern länger, eine Woche sind die Patienten damit im Moment oft beschäftigt. Vor allem starker Husten quält sie.“ Hausarzt Dr. Eftekharzadeh Amir berichtet ebenfalls von vielen Patienten mit Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen. Dr. Werner Kochs kann eher von heftigen Erkältungen als von Grippe berichten. „Dagegen haben wir viele unserer Patienten geimpft.“

Das Krankenhaus macht darauf aufmerksam, dass bei Husten, Halsschmerzen und Fieber der Hausarzt oder der hausärztliche Notdienst, der unter Tel. 116 117 zu erreichen ist, und nicht die Notfallambulanz des Krankenhauses aufgesucht werden sollte.
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