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Konzept für neuen Wulfener Bahnhof steht

Sanierung

Außen Tradition, innen Moderne - so lässt sich das Konzept für den Wulfener Bahnhof beschreiben. Nach jahrelangem Leerstand bekommt das Gebäude ein neues Gesicht. Bauherr Ferdinand Graf von Merveldt und Architekt Stefan Risthaus haben ihre Pläne zur Umgestaltung des denkmalgeschützten Backsteinbaus vorgestellt.

WULFEN

von Von Iris Schmellenkamp

, 12.05.2011
Konzept für neuen Wulfener Bahnhof steht

So soll der neue Bahnhof aussehen. Hier das Gebäude vom Parkplatz aus gesehen.

Geplant ist eine Erweiterung auf den Fundamenten des alten Güterschuppens. Optisch soll sich der Anbau an die historische Architektur des alten Gebäudeteils anpassen, sagte der beauftragte Architekt. Die Fassade des Bahnhofsgebäudes wird vollständig saniert. „Es war eine schwierige Frage zwischen Denkmalschutz und Nutzung zu entscheiden“, erläuterte Bauherr Graf von Merveldt, warum sich so lange nichts tat. Der Graf erwarb das Gebäude im Jahr 2002. Ihn reizten die gute Lage und das nach eigener Aussage „interessante“ Gebäude.

Mit der Umgestaltung soll für den Bahnhof wieder eine dauerhafte Nutzung gefunden werden. Der Bauantrag liegt der Stadt bereits vor. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird modernen energetischen Standards angepasst und mit einem Aufzug ausgestattet. Durch den Anbau gewinnt das Erdgeschoss 100 Quadratmeter Fläche zu den bestehenden 70 hinzu. Die beiden Räume werden miteinander verbunden.

Die Nutzung des Empfangsgebäudes ist noch nicht festgelegt. „Vieles ist machbar“, sagte Architekt Stefan Risthaus. Möglich wäre die Einrichtung von Büro-, Praxis- oder Verwaltungsräumen. Im ersten Obergeschoss ist eine Wohnung in Kombination mit einem Büro angedacht. Das Dachgeschoss soll weiterhin als Wohnraum genutzt werden und erhält zur Südseite eine verglaste Giebelfront. Die Nordseite des Bahnhofs wird unverändert bleiben. Die Bauherren rechnen Mitte des Jahres mit einer Baugenehmigung. Abgeschlossen sein sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr.  

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