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Kinder beackerten Kartoffeln systematisch

GAHLEN Was man alles mit Kartoffeln anstellen kann, von der Ernte bis zur Verarbeitung, erfuhren die Kinder des Kindergartens Gahlen am Widemweg hautnah.

von Von Helmut Scheffler

, 01.10.2008
Kinder beackerten Kartoffeln systematisch

Herzlich willkommen zum Kartoffelfest: So freundlich wurden die Besucher des Kindergartens am Widemweg zur Feier des Kartoffelfestes begrüßt.

Tom Wischerhoff aus der „Bienen“-Gruppe des Kindergartens am Gahlener Widemweg wird das diesjährige Kartoffelfest sicherlich nicht so schnell vergessen. Der Fünfjährige ist neuer Kartoffelkönig und durfte in dieser Funktion die Gäste zur Kartoffelernte im hauseigenen Garten zusammentrommeln. In dem Bestreben, den Kindern den Ablauf zwischen Aussaat und Ernte zu zeigen, haben Erzieherinnen und Eltern seit dem Frühjahr die Kinder an die Gartenarbeit herangeführt. Es wurde sogar eine Arbeitsgemeinschaft Gartenpflege eingerichtet, in der es tatkräftige Unterstützung durch die Mütter Iris Jansen und Anja Dürr-Schult gab. Die beiden Väter Ludger Jansen und Kai Schult besorgten den eifrigen Gartenbauern die erforderlichen Geräte.

Die Kinder lernten, wie man den Boden bearbeitet, halfen bei der Aussaat oder beim Pflanzen der Sonnenblumen, Bohnen, Salat, Kohlrabi und Kartoffeln. Später legten sei Hand an, wenn die Nutzpflanzen von störenden Konkurrenzpflanzen befreit werden mussten. Dass die Radieschen mit der Zeit von den Würmern aufgefressen wurden, konnten die Kinder ebenso wenig verhindern wie den „Angriff“ der Hasen auf die Blätter der Möhren. Natur hat viele Facetten: Das war die wohl wichtigste Einsicht der Kinder im Beobachten des monatelangen Zusammenspiels von Erde, Pflanzen, Tieren, Sonne, Regen und Wind.

In den Wochen vor dem Kartoffelfest halfen die Kinder der „Bienen“- und „Ameisen“-Gruppen bei der Vorbereitung. Ein Erntedankband im Flur entstand. Viele Eltern brachten Früchte und Gaben aus der Natur mit. Kartoffel- und Apfeldruck wurden geübt. Apfelkuchen wurde gebacken und Kartoffelsuppe zubereitet.

Mit einem von den Kindern gestalteten Gottesdienst begann das Kartoffelfest. Die „Ameisen“ setzten die Geschichte „Das Rübchen will nicht heraus“ in Szene. Die „Ameisen“ steuerten ein Symbolbeten mit Stein, Blume und Kerze bei. Am Lagerfeuer konnten anschließend Kartoffeln geröstet werden. Ob Kartoffelsalat, Aufläufe und Pfannkuchen: Vieles lässt sich aus Kartoffeln herstellen. Mit den Erzieherinnen Svenja Kelch und Reni Woeste hatten die „Ameisen“ Kartoffeln für die Puffer gerieben.