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Jugendliche bauten schwimmtaugliche Bootsmodelle

Workshop im Treffpunkt Altstadt

Die Jugendlichen im Treffpunkt Altstadt haben fünf Monate lang gesägt, gebohrt, geschliffen und lackiert, nun sind die Modelle fertig – und schwimmtauglich.

Dorsten

von Von Tobias Nordmann

, 18.05.2012
Jugendliche bauten schwimmtaugliche Bootsmodelle

Katharina (r.) und Karolin legten in der Treffpunkt-Werkstatt zum letzten Mal Hand an ihren Schiffsmodellen an.

Die Idee zu dem Workshop hatte der Baumaschinen-Konstrukteur Markus Spachowski. Bei einer Weihnachtsfeier in den Treffpunkt-Räumlichkeiten entdeckte er die Werkstatt. „Ich habe gefragt, ob hier auch solche Kurse angeboten werden.“ Die Antwort: Nein. Die Nachfrage sei zwar da, aber es fehle das entsprechende Personal. Markus Spachowski bot sich an – die Idee zum Boots-Workshop war geboren. Treffpunkt-Leiter Christian Joswig begrüßte den Vorschlag des Holsterhauseners. „Es gibt so viele Angebote für Mädchen, wir wollten auch mal etwas Spezielles für Jungs anbieten.

Aber Mädchen waren natürlich nicht ausgeschlossen.“ Aus dem Internet suchte sich Kursleiter Markus Spachowski ein aufwändiges Modell aus, das die Jugendlichen nachbauen konnten – sie verarbeiteten unter anderem Holz, verschiedene Kunststoffe und Draht. Sie schauten sich beim Zusammenbauen gegenseitig auf die Finger, gaben sich gegenseitig Ratschläge. Der Kursleiter selbst hielt sich ebenfalls mit Tipps im Hintergrund. „Bei einer solchen Gruppe alles vormachen, das funktioniert nicht.“ Funktioniert hat dagegen das Konzept „Learning by doing“. Auch wenn es einen Haken hatte: Die Arbeiten dauerten viel länger als geplant.Ursprünglich waren zehn Wochen angesetzt, geworden sind es über fünf Monate. Doch die Ergebnisse können sich sehen lassen und die Jugendlichen haben Lust auf mehr: Karolin und Katharina beispielsweise wollen einen Motor einbauen – damit das Schiff per Fernsteuerung gelenkt werden kann und nicht einfach nur so auf dem Wasser schwimmt.