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In einem Projekt erstellten die Gesamtschüler einen Heimat-Podcast

Gesamtschule Schermbeck

Schermbecker Gesamtschüler stellten am Mittwoch weitere Folgen ihres Podcasts „Schermbeck für die Ohren“ vor. Doch damit endet das Projekt vorerst.

Schermbeck

, 11.07.2018
In einem Projekt erstellten die Gesamtschüler einen Heimat-Podcast

Nina Becks, Ivana Eisenhuth, Alexandra Stauch, Manuel Nino Herholz, Dr. Jana Magdanz, Finn Jungenkrüger, Julia Schröder, Anita Hußmann, Jasmin Jawanda und Maren Becker stellten die Ergebnisse vor. © Helmut Scheffler

Mit Mobiltelefon und Computer haben Jungen und Mädchen verschiedener Jahrgänge in den vergangenen Monaten wertvolle Beiträge zum Heimatraum Schermbeck erstellt und in einer Hör-Bibliothek zusammengefasst.

Viele Hörbeispiele auf der Homepage

Über die Startseite der Homepage gelangt man beim Anklicken des rot markierten Ausdrucks „Schermbeck für die Ohren“ zum Audio-Podcast mit der Sammlung aller bisherigen Hör-Beispiele. Die Idee für die Erstellung eines Audio-Podcasts mit Schermbecker Inhalten trug Dr. Jana Magdanz vor den Sommerferien als Vorstandsmitglied an den Gemeindemarketingverein „Wir sind Schermbeck“ heran.

Offene Ohren für das Projekt

Ihr Vorstandskollege Friedhelm Koch setzte sich mit der Gesamtschule in Verbindung, wo er sogleich offene Ohren für das Projekt fand und sich der Didaktische Leiter Peter Grotendorst bereit erklärte, organisatorische Hilfestellung seitens der Schule zu geben. Als es Dagmar Beckmann, der Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland gelungen war, beim Landschaftsverband Rheinland die benötigten Finanzmittel zu bekommen, startete die Diplom-Journalistin Dr. Jana Magdanz ihre Arbeit mit den Gesamtschülern.

Erster Teil mit jüngeren Schülern

Den ersten Teil des Audio-Podcasts erarbeitete Dr. Magdanz mit Fünft- und Sechstklässlern, die eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Stundentafel belegt hatten. Im neuen Jahr startete Dr. Magdanz eine neue Runde, diesmal mit Oberstufenschülern, die sich freiwillig für einen Workshop außerhalb des normalen Unterrichts gemeldet hatten.

Mit dem Auftrag, sich Gedanken über ihre Lieblingsorte in Schermbeck zu machen, wurde die Arbeit begonnen. Auf der Suche nach schönen, erholsamen oder gar mystisch angehauchten Orten wurden die Teilnehmer schnell fündig und die Suche nach Gesprächspartnern bot keine Schwierigkeiten.

Als Beispiel für einen Podcast wurde am Mittwoch das Interview mit dem Dammer Turmvereinsvorsitzenden Ernst-Hermann Göbel vorgestellt. Der 2:48 Minuten lange Beitrag befasst sich mit dem Strommuseum am Dammer Elsenberg.

Entstanden ist eine große Bandbreite der heimatkundlichen Inhalte.

Interviews zu führen, fördert Selbstbewusstsein

Über die Erweiterung ihres Wissens innerhalb der Heimatkunde Schermbecks hinaus haben die Teilnehmer auch Erfahrungen sammeln können, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg verwenden können. Das freie Schreiben war für Ivana Eisenhuth eine wichtige Erfahrung, die Möglichkeit der eigenständigen Aufarbeitung eines Themas erschien Jasmin Jawanda bedeutsam. Fast alle waren sich einig, dass Interviews das selbstbewusste Auftreten fördern.

Projekt endet vorerst

Vorerst endet das Projekt. „Mir fällt es ganz schwer, Lebewohl zu sagen“, bilanzierte am Mittwoch Dr. Magdanz ihre Arbeit. Es habe ihr sehr viel Spaß gemacht. Und besonders stolz kann sie sein, dass sie durch diese Art der heimatkundlichen Arbeit eine Domäne der Senioren einer Gemeinde erweitert hat, indem junge Menschen Heimat erlebbar und hörbar machen.