Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vor 80 Jahren – in der Nacht zum 10. November 1938 – brannten überall im Reich die Synagogen. Auch das Gotteshaus der Dorstener Juden in der Wiesenstraße wurde verwüstet und geschändet.

Dorsten

, 09.11.2018

Friedhelm Potthoff war damals gerade neun Jahre alt, als er von der Nachbarwohnung aus das Geschehen beobachtete: „Draußen dunkelte es bereits. Plötzlich drang Lärm von der Straße in unsere Wohnung. Ich rannte zum Fenster und sah ungewöhnlich viele Menschen in Uniform, die in den Händen Brandfackeln hielten und vor unserem Haus an der Ecke Wiesenstraße/Nonnenstiege standen.“ Anfang der 1980er-Jahre berichtete der Dorstener seine Erlebnisse den Mitgliedern der damaligen Forschungsgruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“, die sie in Band 1 ihrer lokalgeschichtlichen Reihe veröffentlichten.

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von DZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Dorstener Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden

Lesen Sie jetzt