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Ideen sind gefragt, denn auch die Hardt will eine Stadtteilkonferenz gründen

Stadtteilkonferenz

Die Initiative von allen Hardter Bürgern, Vereinen und Institutionen ist am 16. Januar 2019 gefragt. An diesem Mittwochabend soll die Stadtteilkonferenz Hardt gegründet werden.

Hardt

, 09.11.2018
Ideen sind gefragt, denn auch die Hardt will eine Stadtteilkonferenz gründen

Sie sammelten erste Ideen für die Gründung einer Stadtteilkonferenz: Rita Wessel, Tobias Wessel, Frank Vennemann, Birgit Vennemann. © Ralf Pieper

Die Gründung einer Stadtteilkonferenz wurde am vergangenen Mittwochabend bei einer Vorversammlung beschlossen. Impulsgeber ist Tobias Wessel, Leiter des Lebenshilfe Centers in Dorsten. Er hat die Aufgabe übernommen, die Vorbereitungen für die Gründung der Stadtteilkonferenz zu koordinieren. Die Hardt und Deuten sind die einzigen Dorstener Stadtteile, die bisher noch keine Stadtteilkonferenz gegründet haben.

Alle Bürger sollen eingebunden werden

Der Zweck einer Stadtteilkonferenz ist, dass Beziehungsnetzwerke mit langfristiger Wirkung gebildet werden, damit kleinere Projekte, die im öffentlichen Interesse sind, finanziert und ausgeführt werden können. Bürger, Vereine und Institutionen sollen in den Entwicklungsprozess des Stadtteils eingebunden werden und auch Anliegen in der Stadtpolitik zur Sprache bringen.

Es geht auch um Geld

Nicht zuletzt geht es auch um Gelder aus der Stadtkasse, die dem Stadtteil nach Gründung einer Stadtteilkonferenz zustehen: Bei rund 7500 Bewohnern der Hardt und 80 Cent pro Bewohner sind es immerhin 6000 Euro aus dem Bürgerbudget des Büros für Bürgerengagement und Ehrenamt. Sicherlich ist dies kein Betrag zur Finanzierung von Großprojekten, doch so manche Spielplatzaufwertung, Grünflächengestaltung oder eine Sitzbanksanierung können realisiert werden.

Erste Ideen kamen bereits zur Sprache

Erste Ideen für den Hardter Stadtteil kamen am Mittwoch zur Sprache: Patenschaften für Grünanlagen, ein stadtteilbezogener Infokasten auf dem neu gestalteten Georgplatz. In nächster Zeit will man Kontakt zu Bürgern, Vereinen und Institutionen suchen und weitere Ideen sammeln. Die Richtung wird sein: Die oft zitierte „Schöne Hardt“ soll wieder schön werden. Denn in einer Hinsicht waren die Anwesenden mit Angelika Krumat einig.

Sie sagte: „Es gibt viele Stellen auf der Hardt, die seit Jahren vernachlässigt werden und wo etwas passieren muss.“ Darum ist jeder, der sich für die Hardt engagieren möchte, aufgefordert, seine Ideen einzubringen und am 16. Januar 2019 ab 18 Uhr an der Gründung der Stadtteilkonferenz in der Friedenskirche teilzunehmen.

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