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Hervestkonferenz richtet Kummerkasten ein

Bürgerbeteiligung gefragt

Vermüllte Ecken, gefährliche Verkehrswege, fehlende Beleuchtung: Was die Hervester in ihrem Stadtteil ärgert, können sie ab sofort im „Kummerkasten“ loswerden.

Hervest

, 14.09.2018

Im Ortsteil Hervest tut sich eine ganze Menge, insbesondere im ehemaligen Zechengelände. Aber auch an anderen Stellen wird gebaut. Der lange vernachlässigte Stadtteil mausert sich und gewinnt an Attraktivität.

„Die positive Entwicklung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an vielen Ecken und Enden im Ortsteil Verbesserungsfähiges gibt“, sagt Norbert Holz von der Hervestkonferenz. Deshalb hat die Stadtteilkonferenz nun die Aktion „Kummerkasten“ gestartet.

Genaue Lagebezeichnung ist hilfreich

Sinn dieses „Kummerkastens“ ist es, auf Dinge hinzuweisen, die nicht gefallen, nerven oder als Problem im Ortsteil wahrgenommen werden. Das können beispielsweise gefährliche Stellen auf Straßen, Fuß- oder Radwegen sein, ebenso vermüllte Ecken oder nicht ausreichende Beleuchtung im öffentlichen Bereich oder unzulässiges Parken. Hilfreich ist eine genaue Lagebezeichnung, wo das Problem besteht (z. B. Straße und Hausnummer), ebenso können Fotos helfen, den Problempunkt zu finden.

Hinweise per Kontaktformular

„Unter www.hervestkonferenz.de gibt es ein Kontaktformular, mit dem Hinweise gegeben werden können. Zudem besteht auch die Möglichkeit, eine E-Mail unter kummerkasten@hervestkonferenz.de zu senden“, erklärt Norbert Holz. Bei Facebook unter Hervestkonferenz finden die Hervester einen Link, mit dem sie auf die Website der Hervestkonferenz gelangen.

Private Anliegen sind unerwünscht

Der Kummerkasten soll eine Dauereinrichtung werden, die Hervestkonferenz kümmert sich um die Anliegen und leitet sie an die zuständigen Stellen weiter. „Pauschalurteile, Beleidigungen, Schmähungen von Personen und persönliche Anliegen, die den privaten Bereich betreffen, sind allerdings nicht erwünscht“, betont Norbert Holz. Auch das Thema Zechenbahnbrücke sei inzwischen abgehakt, ebenso der Wunsch nach einem Drogeriemarkt in Hervest – „der ist den zuständigen Stellen bei der Stadt Dorsten bekannt“, so Holz.