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Gemeinsam erfolgreich bleiben

Vertreterversammlung der Volksbank Dorsten

06.06.2007

Dorsten «Wir wollen gemeinsam erfolgreich bleiben» - unter diesem Motto hatte Vorstandsvorsitzender August W. Langenbrinck seinen Jahresbericht vor der Vertreterversammlung der Volksbank Dorsten in dieser Woche gestellt. Das Plus von fünf Prozent beim Gesamtkundenvolumen auf jetzt über 832 Mio. Euro spreche für die Arbeit der Mitarbeiter. Sie seien es, die für den Erfolg des Genossenschaftsinstituts sorgen würden: «Denn als Marktführer hier vor Ort müssen wir alles dafür tun, dass wir auch in der Qualität unserer Arbeit die Nummer eins bleiben.» Mehr als 40.000 Kunden - davon knapp 14.000 Mitglieder - profitierten von der Betreuung und Beratung ihres regionalen Finanzdienstleisters. 1990 hatten über 11.000 Dorstener und Wulfener Anteile an ihrer Volksbank gezeichnet. «In den vergangenen Jahren gab es dann einen richtigen Boom», freute sich der Vorstandsvorsitzende. Der jüngste Anteilseigner sei noch keine zwei Monate alt. Die Familie hat dem kleinen David Wienhues 17 Tage nach der Geburt Volksbankanteile mit auf den Weg gegeben. Im Geschäftsjahr 2006 verringerte sich die Bilanzsumme um ein Prozent auf 429,5 Mio. Euro. Ursächlich dafür war der Rückgang der Kundeneinlagen auf 326,9 Mio. Euro. Die Sichteinlagen hatten zwar auf 85,1 Mio. Euro zugelegt. Die Spareinlagen sanken jedoch auf 199,6 Mio. Euro. Erneut wurden erhebliche Kundengelder in nicht bilanzwirksame Anlagen umgeschichtet. Im Gegenzug wurden die Forderungen an Kunden auf 172,7 Mio. Euro ausgeweitet. Auch im ersten Jahr ohne Eigenheimzulage haben viele Menschen die günstigen Zinsen und das attraktive Immobilienangebot genutzt: «Insgesamt hat unsere Immobilientochter VID 110 Objekte vermittelt. Für 366 Projekte haben wir Hypothekenkredite in die eigenen Bücher genommen beziehungsweise an Finanz-Verbund-Partner vermittelt», sagte Langenbrinck. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2006 weist einen Zinsüberschuss von 10,45 Millionen Euro aus. «Tatsächlich werden die Margen in dem hart umkämpften Markt auch in Zukunft eher knapper ausfallen», sagte Langenbrinck. Der Jahresüberschuss liegt bei 1,2 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen auf dieser Basis den Vertretern - wie im Vorjahr - eine sechsprozentige Dividende auf die Geschäftsguthaben vor. 1,03 Mio. Euro sollen in die Ergebnisrücklagen gehen.

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