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Flüchtlingsunterkunft: Entscheidung lässt auf sich warten

Was passiert am Schulzentrum?

Drei Monate nach der emotionalen Bürgerversammlung in der Agathakirche ist noch immer unklar, ob die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge im Schulzentrum an der Marler- und Bochumer Straße tatsächlich kommt.

Feldmark

, 29.12.2016
Flüchtlingsunterkunft: Entscheidung lässt auf sich warten

Die roten Gebäude zeigten die geplante Unterkunft für Flüchtlinge mit (v.l.) altem Petrinum, Astrid-Lindgren-Schule und Johannesschule. Mittendrin liegt die Kita (blau).

Bürgermeister Tobias Stockhoff bestätigte auf Anfrage: "Wir haben noch immer keine endgültige Entscheidung des Ministeriums, warten aber wöchentlich darauf."

503 Plätze bis Mitte 2018

503 Plätze für Flüchtlinge sollten bis Mitte 2018 in der ehemaligen Johannesschule, in der Astrid-Lindgren-Schule und im alten Petrinum geschaffen werden. In Dorsten werden nach den Plänen der Bezirksregierung vor allem Familien und Schwerbehinderte leben. Stockhoff vermutet, dass "derzeit generell noch einmal überdacht wird, ob man tatsächlich alle Plätze benötigt". Die Flüchtlingszahlen waren in diesem Jahr bekanntlich stark rückläufig. Durch die Verzögerungen sei der ursprüngliche Zeitplan für den Umbau der Johannes- und später der Astrid-Lindgren-Schule (schließt im Sommer 2017) "über den Haufen geworfen".

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Die Stadtspitze hat nach Angaben des Bürgermeisters im Herbst die Hinweise der Bevölkerung ans Ministerium weitergeben. In der Feldmark gab es seinerzeit große Bedenken, ob die städtische Kita mit Wällen, Zäunen und grünen Pufferzonen inmitten des Schulzentrums an der Marler Straße bleiben kann oder nicht an anderer Stelle in der Feldmark neu gebaut werden muss. Wer das dann bezahlen würde, ist ebenfalls unklar