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Feld und Strohpresse an der Autobahn 31 brennen - Qualm beeinträchtigt den Verkehr

Flächenbrand

Ein Feld und eine Strohpresse in der Nähe der Autobahn 31 waren am Samstagnachmittag in Brand geraten. Der Qualm beeinträchtigte auch den Verkehr auf der Autobahn und den Zugverkehr.

Rhade

, 07.07.2018
Feld und Strohpresse an der Autobahn 31 brennen - Qualm beeinträchtigt den Verkehr

Der Qualm zieht auf die Autobahn 31. © Guido Bludau

Das Feld am Rütherweg/Im Brok, das gerade abgeerntet worden war, war in Brand geraten, ebenso eine Strohpresse. Die Rauchentwicklung war so stark, dass der Qualm bis zur Autobahn getrieben wurde. Die ersten Anrufer hatten die Leitstelle in Recklinghausen gegen 16.45 Uhr informiert.

20.000 Quadratmeter waren betroffen

Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannte eine Strohpresse und das angrenzende Feld auf einer Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern. Außerdem hatte das Feuer zu diesem Zeitpunkt schon einen Weg in die Böschung an der Autobahn gefunden und loderte dort. Auch die Strohballen, die sich auf dem Feld befanden, waren durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden.


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Feld und Strohpresse an der A 31 brennen

07.07.2018
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Die Polizei warnt die Autofahrer.© Guido Bludau
Die Einsatzkräfte sind mit vier Löschzügen vor Ort.© Guido Bludau
Der Qualm zieht auf die Autobahn.© Guido Bludau
Auch eine Strohpresse ist in Brand geraten.© Guido Bludau
Die Feuerwehr ist dabei, Strohpresse und Feld zu löschen.© Guido Bludau
Die Strohpresse ist in Brand geraten.© Guido Bludau
Die Feuerwehr ist mit vier Löschzügen vor Ort.© Guido Bludau
© Guido Bludau

„Durch eine massive Brandbekämpfung konnte der Brand zunächst dahingehend eingedämmt werden, dass dieser sich nicht auf das angrenzende Waldgebiet am Rütherweg ausbreiten konnte“, so Feuerwehrsprecher Markus Terwellen. Wegen der Sichtbehinderung durch die Rauchentwicklung für Verkehr auf der Autobahn wurden vonseiten der Autobahnpolizei über die Radiosender Warnhinweise gegeben.

Viele Notrufe wurden abgesetzt

Da viele Menschen über den Notruf eine flächenmäßig starke Geruchsbelästigung meldeten, wurde ein Hinweis über das „Modulare Warnsystem“ (MoWas) gegeben und die Warn-App „Nina“ aktiviert. Die in der Nähe befindliche Bahnstrecke (Borken – Dorsten) wurde für den Zeitraum der Löscharbeiten gesperrt. „Die Löschmaßnahmen konnten nach etwa drei Stunden beendet werden, das notwendige Löschwasser wurde aus dem vorhandenen Hydrantennetz entnommen und mit Tanklöschfahrzeugen via Pendelverkehr zur Einsatzstelle befördert“, erläuterte Markus Terwellen.



Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Durch die sehr warmen Witterungsverhältnisse waren die Einsatzkräfte sehr stark körperlich belastet“, so Terwellen. Im Einsatz waren am Samstag die Löschzüge Rhade, Lembeck und Holsterhausen sowie die Kräfte der hauptamtlichen Wache. Der Löschzug Hervest I wurde für den Grundschutz alarmiert, dieser stellte die Einsatzbereitschaft an der Feuer- und Rettungswache sicher.

Die Bahnstrecke zwischen Dorsten und Borken musste wegen der starken Rauchentwicklung gesperrt werden.