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Entscheidung über Bahnhofsgebäude fällt bis September

Kulturelle Nutzung favorisiert

Als in dieser Woche die Geschichtsstation am Dorstener Bahnhof enthüllt wurde, beschäftigte die zahlreichen Gäste der Feierstunde auch eine Zukunftsfrage: Was wird denn nun aus dem seit Jahren leer stehenden Bahnhofsgebäude?

Dorsten

04.07.2014
Entscheidung über Bahnhofsgebäude fällt bis September

Die abgeschnittene Insellage erschwert eine neue Nutzung des Dorstener Bahnhofsgebäudes.

Diesen Schleier konnte und wollte Bürgermeister Tobias Stockhoff noch nicht ganz lüften, aber er hob ihn zumindest ein bisschen an: "In diesen Tagen finden ganz entscheidende Gespräche statt. Und wenn alles so funktioniert, wie wir es erhoffen, dann könnte das denkmalgeschützte Gebäude vielleicht mehrere kulturelle Nutzungen vereinen."

Auf Anfrage der Dorstener Zeitung teilte Stadtbaurat Holger Lohse dazu mit, dass sowohl mit der Bezirksregierung wie mit denkbaren Förderträgern verhandelt werde. Spätestens Ende September werde es eine Entscheidung geben.

Investor gibt auf

Zuletzt hatte sich wie berichtet ein privater Investor für den symbolischen Preis von einem Euro die Rechte an der Bahnhofs-Immobilie gesichert. Wegen der abgeschnittenen Insellage wurde die geplante Gastronomie-Ansiedlung jedoch nicht weiter vorbereitet. Und da die angestrebte Gleisverlegung und damit die Öffnung des Bahnhofs zur Innenstadt, wahrscheinlich noch mindestens bis 2018 auf sich warten lässt, will der Investor nun "vom Bahnsteig zurücktreten" und die Immobilie wieder in die Hände der Stadt legen. 

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