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Ein starkes Herz für die Klinik

DORSTEN Die Zentrale Aufnahme ist das Herzstück einer Klinik, weil hier alle Fäden zusammenlaufen. Umso wichtiger, dass dieser Kernbereich des St.-Elisabeth-Krankenhauses jetzt völlig neu gestaltet wurde: Baulich, organisatorisch und mit modernster Technik.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 09.10.2008
Ein starkes Herz für die Klinik

Noch ist es nicht komplett ausgepackt, löst aber im St.-Elisabeth-Krankenhaus schon große Freude aus: Das neue digitale Röntgengerät wird in nur vier Sekunden perfekte Aufnahmen liefern.

„2004 haben wir erstmals Überlegungen angestellt, 2006 erfolgte dann der eigentliche Planungsstart“, erinnert sich Geschäftsführer Andreas Hauke, wie das Konzept für die neue Aufnahme, das OP-Zentrum und das Ärztehaus ins Rollen kam. Dann ging es „Ruck-zuck“: In knapp 15 Monaten Bauzeit entstand ein repräsentativer Neubau, der weit und breit seinesgleichen sucht. Großen Anteil daran, dass alles wie am Schnürchen lief, hatte Harald Hauke, der technische Leiter des Krankenhauses. Aber nicht nur er, sondern alle Beteiligten verdienen sich Komplimente, die es zur Eröffnung am 17. Oktober bestimmt reichlich geben wird. Was haben die Patienten vom Neubau? „In der Zentralen Aufnahme gibt es jetzt ganz kurze Wege, alles ist optimal aufeinander abgestimmt.“ Das hat zur Folge, dass es im Notfall, wenn jede gewonnene Minute lebensrettend sein kann, richtig fix geht. Aber auch für die anderen Patienten sollen sich durch die neuen Abläufe die Wartezeiten erheblich verringern. Und die Besucher werden künftig durch das alte Hauptportal einen separaten Eingang haben.

13 000 stationäre Patienten zählt die Klinik im Jahresschnitt, davon werden 5500 als Notfall eingeliefert. Für sie und die mehr als 10 000 ambulanten Notfälle steht künftig zu jeder Tages- und Nachtzeit ein kompetentes Team mit mindestens zehn Leuten bereit, dass alle medizinischen Bereiche abdeckt. Neueste Technik hilft schon im „Schockraum“ bei Diagnose und Behandlung: Ein digitales Röntgengerät liefert in Sekundenschnelle perfekte Aufnahmen, zwei hochmoderne, extrem leistungsfähige Tomographen – 64 Bilder in einer Viertelsekunde – können selbst bewegten Organen wie dem Herz ins Innere schauen und sind dazu noch strahlungsarm. „Unsere Komplett-Versorgung ist künftig führend in NRW“, ist denn auch die Krankenhaus-Leitung zu Recht stolz.

Hochzufrieden ist auch Dr. Stefan Möllhoff, der als einer der ersten ins neue Facharzt-Zentrum einzog, in dem 17 Ärzte aus 13 Fachrichtungen tätig sind. Dr. Möllhoff: „Ich bin vom ersten Tag an froh, dass ich hier bin. Die Vernetzung ist optimal. Und selbst ein verkappter Blinddarm wird gleich enttarnt und kann sofort operiert werden.“

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