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Das alte Petrinum in Dorsten wird ab Anfang 2019 für 250 Flüchtlinge umgebaut

Flüchtlingsunterkunft

Das alte Petrinum an der Marler Straße in Dorsten wird ab Anfang 2019 zur Zentralen Unterbringungseinheit (ZUE) umgebaut. Die Anwohner werden am 10. Oktober in einer Versammlung über Details informiert.

Feldmark

02.10.2018
Das alte Petrinum in Dorsten wird ab Anfang 2019 für 250 Flüchtlinge umgebaut

Aus der Notunterkunft wird eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) © Claudia Engel

Im September 2016 hat der Haupt- und Finanzausschuss die Stadtverwaltung Dorsten beauftragt, mit der Bezirksregierung Münster über die weitere Nutzung des ehemaligen Gymnasiums Petrinum als Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes für Flüchtlinge zu verhandeln. Diese Verhandlungen wurden nun abgeschlossen.

Anwohner werden in der Agatha-Kirche informiert

Um das Ergebnis vorzustellen, laden Bezirksregierung Münster und Stadt Dorsten am Mittwoch (10. Oktober) um 20 Uhr Anwohner des Stadtsfeldes ein zu einer Informationsveranstaltung in die St.-Agatha-Kirche in der Innenstadt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Stadtbaurat Holger Lohse werden das Vorhaben erläutern und stehen auch für Fragen zur Verfügung.

2015 wurde das Geböude als Notunterkunft hergerichtet

2015 wurde das Gebäude zunächst kurzfristig als Notunterkunft eingerichtet. 2016 haben die Stadt und die Bezirksregierung mit Verhandlungen begonnen, das Gebäude längerfristig als ZUE des Landes bestehen zu lassen. Die Verhandlungen über die Anmietung der ehemaligen Schule als Unterkunft konnten im Sommer 2018 abgeschlossen werden.

Der Umbau soll Ende Juni 2019 abgeschlossen sein

Es wurde vereinbart, dass das alte Petrinum für die Unterbringung von 250 Flüchtlingen hergerichtet wird. Der Umbau soll Anfang 2019 beginnen und Ende Juni 2019 abgeschlossen sein. Es wurden fünf Jahre Betriebszeit für die ZUE vereinbart, also bis Juni 2024. Sollte der Umbau unerwartet mehr Zeit in Anspruch nehmen, läuft der Mietvertrag spätestens am 31. Dezember 2024 aus.

Kein Ausweichquartier

Die ehemalige Laurentius-Schule in Lembeck wird während der Umbauarbeiten im nächsten Jahr nicht als Ausweichquartier benötigt, heißt es von der Stadt.

Bislang war das alte Petrinum eine Notunterkunft, in der neu ankommende Flüchtlinge eher provisorisch und nur für kurze Zeit untergebracht wurden, bis sie Städten für die Dauer ihres Asylverfahrens zugeteilt wurden.

Einrichtung liegt in Verantwortung des Landes

Nach dem Umbau ist das Gebäude geeignet, um Flüchtlinge auch für einen längeren Zeitraum unterzubringen. Es handelt sich dabei weiterhin nicht um Flüchtlinge, die der Stadt Dorsten zugewiesen wurden. Die Einrichtung liegt in Verantwortung des Landes und der Bezirksregierung Münster, die Leitung und die Betreuung der Menschen dort übernimmt ein Vertragspartner.

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