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Berufspendler müssen Geduld mitbringen

Der nächste A 31-Abschnitt wird saniert

Die ersten Schilder und Absperrungen werden am Montag (5.3.) zur Autobahn 31 transportiert, in ein paar Tagen kann es losgehen. Dann heißt es: A 31-Baustelle in Dorsten, die dritte. Und dabei kommen auf die hiesigen Autofahrer zwischendurch mal unangenehme Umleitungen zu.

Dorsten

, 05.03.2018
Berufspendler müssen Geduld mitbringen

Auch dieser Abschnitt der A 31 wird saniert, die Anschlussstelle muss dafür hin und wieder gesperrt werden. © Foto: Michael Klein

Die Aus- und Abfahrt „Schermbeck“ (Höhe Freudenberg) wird im Laufe des Jahres insgesamt sechs Wochen lang gesperrt – jeweils drei Wochen abwechselnd in jede Fahrtrichtung.

4,7 Kilometer langer Abschnitt

Nachdem vor zwei Jahren die Autobahn 31 im Bereich Lembeck/Rhade (ebenfalls samt Sperrung der dortigen Ausfahrt) erneuert wurde und die Baustelle dann im Vorjahr Richtung Schermbeck weitergezogen war, stehen nun Sanierungsarbeiten zwischen Dorsten-West und Abfahrt Schermbeck an.

Wie Herbert Holthaus, Projektleiter der zuständigen Straßen-NRW-Autobahnniederlassung mitteilte, ist der Abschnitt 4,7 Kilometer lang. „Es werden die Fahrbahn sowie drei Brückenbauwerke erneuert.“ Der Abschnitt beginnt nahe der Brücke über dem Wesel-Datteln-Kanal und endet hinter der A31-Anschlussstelle Schermbeck. Die Landesbehörde investiert hier 13,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Wie die bisherigen sanierten Strecken wurde auch dieser Abschnitt 1984 für den Verkehr freigegeben. „Er ist inzwischen in die Jahre gekommen“, bestätigt Werner Holthaus. Kein Wunder: „39.000 Kraftfahrzeuge belasten täglich diesen Streckenabschnitt“, sagt er.

Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei 10,5 Prozent. Nötig sei die jetzige Sanierung auch deshalb, weil „früher eine dünnere Asphaltschicht als heute üblich aufgetragen wurde“, so der Projektleiter.

Der Bauabschnitt ist in neun Phasen aufgeteilt:

  • Zunächst werden in beiden Richtungen die Tages- und Nachtbaustellen eingerichtet und der Rastplatz „Lünningskamp“ samt Auffahrt in Fahrtrichtung Bottrop gesperrt.
  • Dann wird es für Pendler aus Dorsten, Schermbeck oder Erle knifflig: Im März wird die Anschlussstelle Schermbeck jeweils zwei Wochen lang abwechselnd in beide Fahrtrichtungen nicht befahr sein. „Die Aus- und Auffahrt werden verbreitert“, begründet Holthaus die Maßnahme. Umleitungen werden rechtzeitig ausgeschildert, verspricht er.
  • Anschließend werden in beiden Fahrtrichtungen die Fahrbahnen künstlich schmaler gemacht, damit im Mittelstreifen Platz für die nötigen Arbeiten bleibt. Zeitgleich wird der Rastplatz Holsterhausen samt seiner Abfahrt in Fahrtrichtung Emden gesperrt.
  • Ab Frühsommer, voraussichtlich im Juni/Juli, wird der Verkehr anders geführt. Zwar fließt der Verkehr weiter in beide Richtungen, allerdings wird jeweils eine Fahrtrichtung dicht gemacht, für die Zeit wird in der Gegenrichtung gearbeitet und anschließend umgekehrt.

„Auch während dieser Phase kann die Anschlussstelle Schermbeck für jeweils eine Woche abwechselnd nicht befahrbar sein“, informiert Werner Holthaus.

Ausblick auf 2019

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein. Parallel wird übrigens auch das Teilstück der Autobahn 31 zwischen Bottrop und Kirchhellen in dieser Zeit saniert. „Der Lückenschluss zwischen Dorsten-West und Kirchhellen erfolgt dann in den nächsten beiden Jahren“, erklärt Werner Holthaus. 2019 steht zunächst die Strecke zwischen der Kanalbrücke und der Ausfahrt Kirchhellen an, ein Jahr später dann das ein Kilometer lange Zwischenstück über die Lippe- und Kanalbrücke.

Dort werden weitere Ausbesserungsarbeiten an den Brückenbauwerken fällig. Und dann ist erst mal Ruhe: „Frühestens in 30 Jahren sind dann die nächsten Arbeiten fällig“, sagt Herbert Holthaus.

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