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Aussichtsreiche Verhandlungen über Biogasanlage

Nach Endi-Insolvenz

Die Zeichen mehren sich, dass die Großbiogasanlage im interkommunalen Industriegebiet Dorsten/Marl bald unter neuer Führung in Betrieb genommen wird. Eine Spur führt ins benachbarte Münsterland.

DORSTEN

13.02.2014
Aussichtsreiche Verhandlungen über Biogasanlage

Die Endi-Biogasanlage (das Bild entstand während der Bauphase) ist eine der größten ihrer Art in NRW.

Derzeit läuft die Anlage wortwörtlich auf Sparflamme: Die Endi-AG aus Halle, die das Großprojekt gestartet und sich dabei finanziell übernommen hatte, musste Ende des letzten Jahres Insolvenz anmelden.

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Die vorläufige Insolvenzverwaltung hat die Kanzlei Flöther & Wissing aus Halle übernommen. Deren Pressesprecher Christoph Möller bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung, dass mehrere Interessenten an einer Übernahme der Biogasanlage interessiert sind, die zu den größten ihrer Art in Nordrhein-Westfalen zählt.

Es seien bereits aussichtsreiche Gespräche geführt worden, so dass vielleicht schon im Laufe der nächsten Wochen ein Abschluss möglich erscheine. Möller nennt zwar mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen keine Namen. Aber eine Spur führt ins benachbarte Münsterland. Dort hatten Naturdünger Münsterland (NDM) und RWE Innogy ursprünglich geplant, im Velener Gewerbegebiet Hülsebrock eine XXL-Biogasanlage zu errichten. Nach jüngsten Presseberichten haben die Investoren sich aber womöglich umorientiert und ziehen es nun vor, ihr Geld in eine bereits existierende Anlage zu stecken. Gerüchte, die von den Geldgebern bisher weder bestätigt noch dementiert wurden, besagen, dass es um „ein Projekt im Raum Dorsten“ geht.

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