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Am Zaun scheiden sich die Geister

Altstadtfest-Bilanz mit kritischen Tönen

04.06.2007

Hallo, Herr Hein. Heute schon rasiert? Hein: Klar! Und ich habe auch nicht vor, meinen Bart wieder wachsen zu lassen. Aber das hat nichts damit zu tun, dass mir ein Friseur eine lebenslang kostenlose Rasur versprochen hat. Sondern weil Sie gute Laune haben wegen eines gelungenen Altstadtfestes... Hein: Genau. Der Wetteinsatz hat sich gelohnt. Dass es am Wochenende nicht geregnet hat, war wunderbar. Die Stimmung war toll, da habe ich gerne den Bart geopfert. Was hat Ihnen besonders viel Spaß gemacht? Hein: Die Bilderversteigerung für den Hospizdienst. Diesmal sind fast 600 Euro zusammengekommen. Also alles eitel Sonnenschein? Hein: Nicht ganz. Dass einige Geschäfte in der Altstadt am Samstag um 14 Uhr geschlossen waren und auch am Sonntag, hat mich maßlos geärgert. Besucher haben sich aufgeregt über den eingezäunten Marktplatz und die Kontrollen während der Konzerte. Hein: Das hatte mehrere Gründe. Zum einen wollten wir die Müllberge aus den Vorjahren vermeiden. Das hat funktioniert. Außerdem war es immer erschreckend, was Jugendliche alles aus ihren Rucksäcken geholt haben. Diesmal hatten wir nur Ärger mit zwei Sturzbetrunkenen - jenseits der Zäune. Die Polizei war voll des Lobes, wie ruhig es war. Trotzdem witterten manche Besucher, dass Sie die Gäste zwingen wollten, an ihren Getränkeständen zu ordern. Hein: Natürlich möchte ich auch das, ansonsten kann ich eine solche Veranstaltung nicht finanzieren. Im Übrigen waren wir preiswerter als jede Kneipe in der Altstadt - inklusive Bühnenprogramm. Mit Thomas Hein sprach Stefan Diebäcker. Seite 2

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