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Albert-Schweitzer-Schüler auf dem Wege der Besserung

Nach Insektizid-Sprühattacke

Den Albert-Schweitzer-Schülern, die am Freitag nach einem Zwischenfall bei der Insektizid-Sprühattake eines Hubschraubers ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, geht es wieder besser. Derweil verdichten sich die Hinweise auf die Ursache für die allergischen Reaktionen der Kinder.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 26.05.2013
Albert-Schweitzer-Schüler auf dem Wege der Besserung

Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.

„Alle Kinder waren richtig gut drauf.“ Mit dieser erfreulichen Nachricht kehrte Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst aus dem Bottroper Krankenhaus zurück, in das am Freitag einige der von dem Hubschrauber-Sprüheinsatz betroffenen Hervester Albert-Schweitzer-Schüler eingeliefert worden waren.Wie berichtet, war ein Hubschrauberpilot bei der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinnerraupen an der Grundschule im Einsatz, obwohl mehrere Kinder sich auf dem Schulhof aufgehalten hatten. 18 Kinder mussten daraufhin mit allergischen Reaktionen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Wie Bürgermeister Lütkenhorst erklärte, waren acht dieser Kinder noch am Freitag wieder nach Haus entlassen worden, sechs weitere Kinder dann am Samstag. Nur vier Kinder in Bottrop mussten erst einmal stationär verbleiben, „ein Kind hat weiterhin Schluckbeschwerden“, hat Lambert Lütkenhorst erfahren.

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Albert-Schweitzer-Schüler mit Insektizid besprüht

Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus gebracht werden. In der großen Pause hatte ein Hubschrauberpilot, der zurzeit großflächig ein Mittel zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner-Raupen versprüht, die Kinder eingenebelt.
24.05.2013
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Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Mehrere Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten im Mai nach einem Insektengift-Einsatz an der Albert-Schweitzer-Schule im Krankenhaus behandelt werden.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Rund zehn Kinder der Albert-Schweitzer-Schule mussten am Freitag ins Krankenhaus.© Foto: Guido Bludau
Schlagworte Dorsten

Es sei aber davon auszugehen, dass die vier Hervester Schüler spätestens am Montag nach Hause dürfen. Als kleines „Genesungsgeschenk“ überreichte der Bürgermeister den vier Kindern jeweils eine CD von Folge 2 der Dorstener Hörspielreihe „Pommes-Soko“. Ob die Kinder an dem verwendeten Insektizid oder an den allergieauslösenden Fäden der Raupen erkrankten, ist weiterhin unklar. Es verdichten sich allerdings die Hinweise, dass die Raupen die Auslöser waren. Denn einige Schüler sollen unter einer Eiche Schutz gesucht haben, deren Äste und Zweige von dem Helikopter verwirbelt worden waren.

Lambert Lütkenhorst kündigte an, dass in der Verwaltungsvorsstandssitzung am heutigen Montag der Einsatz und das Geschehen aufgearbeitet werden solle. Auch mit der Feuerwehr und der mit der Spritzaktion beauftragten Firma solle gesprochen werden. Zwei weitere Fragen sind immer noch offen: War die Leitung der Albert-Schweitzer-Schule rechtzeitig und vernünftig über den Termin des Einsatzes informiert worden? Und hätte der Hubschrauber-Pilot erkennen können, dass sich unten Schüler auf dem Schulhof befinden und deshalb abdrehen müssen?