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Agnes Hürland zahlt Steuerschuld

26.06.2007

Dorsten Kaum war die Nachricht heraus, da regte sich schon der Zorn an der Basis: Dass im Fall von Agnes Hürland-Büning von einer weiteren Strafverfolgung vor Gericht abgesehen wird, weil ihr Gesundheitszustand einen langwierigen Prozess nicht zulässt, empörte einige Zeitungsleser. Sie wollen nun wissen, ob ihr damit auch Steuerschulden erlassen worden seien. Das ist nicht der Fall, wie Hauptamtsleiter Wolfgang Quallo auf Anfrage der Dorstener Zeitung mitteilte. Dem Vernehmen nach wurde die Gewerbesteuerforderung der Stadt an Agnes Hürland-Büning gestundet. Das heißt: Die ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin der CDU im Bundestag und Kohl-Vertraute zahlt in monatlichen Raten einschließlich sechs Prozent Stundungszinsen/jährlich an die Stadtkasse zurück. Wie hoch die von Hürland-Büning geschuldete Summe ist, durfte Quallo nicht verraten - das Steuergeheimnis lässt solche Indiskretionen nicht zu. Fakt ist aber: «Als Kämmerer der Stadt habe ich keinen Grund zur Klage. Angenommen einmal, die Steuers chulden betrügen 100 000 Euro - da gäbe es 6000 Euro jährlich zusätzlich Zinsgelder, die in die Kasse gespült würden», macht Quallo unter Wahrung des Steuergeheimnisses ein lohnendes Rechenbeispiel auf. So sind die zusätzlichen Einnahmen durch Stundungszinsen aus seiner Sicht also als Segen zu betrachten, weil damit zum Beispiel Kassenkredite abgelöst werden können und die Stadt deswegen Kreditzinsen sparen kann. Dass die Stundungsbeträge bis zur kompletten Einlösung der Steuerschuld bezahlt werden, hat die Stadt sicher gestellt: Per Vertrag mit Hürland-Büning. eng

Leserbrief 2. Lokalseite

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