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715 Grundschüler wechseln im Sommer - wohin?

Weiterführende Schulen

715 Grundschulkinder geraten im Sommer in Bewegung: Sie besuchen die weiterführenden Schulen. Wohin führt sie ihr Schulweg?

Dorsten

, 09.04.2018
715 Grundschüler wechseln im Sommer  - wohin?

Die Gesamtschule Wulfen ist wie immer begehrt. © Bludau

715 Grundschulkinder sind ganz schön viele: Bei näherem Blick auf die statistischen Daten für die Anmeldungen der Grundschüler zu den weiterführenden Schulen, die die Verwaltung der Stadt Dorsten in der Sitzung des nächsten Schulausschusses am Mittwoch (11. April), 17 Uhr, im Rathaus an der Halterner Straße präsentiert, zeigt sich, dass 610 Jungen und Mädchen Schulen in Dorsten besuchen, darunter auch Kinder aus den Nachbarstädten. Weitere 105 aus Dorsten wechseln auf Schulen in umliegende Städte – nach Reken, Borken, Schermbeck, Marl oder Gelsenkirchen-Buer.

Über den Erfolg der Neuen Schule, der Sekundarschule für Dorsten, haben wir bereits an anderer Stelle berichtet. 125 Kinder bilden den Pionierjahrgang in fünf Klassen. Die Kinder gehen nach den Sommerferien im Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße an den Start.

Begehrt: St.-Urusla-Schulen

Daneben besonders begehrt waren in diesem Schuljahr einmal mehr Plätze in den beiden St.-Ursula-Schulen. Da die Realschule in diesem Jahr „nur“ dreizügig fährt, musste Leiter Lambert Suwelack 29 Bewerber mit Bedauern zurückweisen, wie er in einem früheren Gespräch mit unserer Zeitung sagte. „Wir haben im jährlichen Wechsel vier Klassen oder drei, das führt dann schon einmal zu einem Überhang.“ 112 Kinder nimmt die Schule im neuen Jahrgang unter ihre Fittiche, darunter sind 27 Kinder aus dem naheliegenden Kirchhellen und zehn aus Marl, aber auch vier aus Schermbeck. Das Gymnasium St. Ursula freut sich über 113 Kinder, auch hier kommen immerhin 26 aus den Nachbarstädten. Das Petrinum, die städtische Alternative, hat 86 Jungen und Mädchen zugesagt, darunter ebenfalls neun aus dem Dorstener Umland. Die Gesamtschule Wulfen geht mit 174 Kindern an den Start und begrüßt insgesamt 16 Neuankömmlinge aus der Nachbarschaft.

Bewegungen in den nördlichen Stadtteilen

Interessant sind aber auch die Schülerbewegungen in Dorstens nördlichen Stadtteilen. Traditionell zieht es die Kinder der Urbanusschule in Rhade über die Stadtgrenze: Während 19 Kinder aus Rhade zu Dorstener Schulen gehen, besuchen immerhin 27 die Schulen in Borken, Reken, Schermbeck oder Raesfeld. Ähnlich sieht es auch bei den Lembecker Don-Bosco-Schülern aus: 21 besuchen weiterführende Schulen in Dorsten, 17 aber das Gymnasium Maria Veen in Reken oder die Sekundarschule Hohe Mark (2).

Außerdem zieht es 48 Kinder aus Dorsten, darunter 21 von der Antoniusschule in Holsterhausen, zur Gesamtschule ins benachbarte Schermbeck. Elf Kinder, die nach Schermbeck gehen, sind von der Wilhelm-Lehmbruck-Schule in Östrich. Östrich liegt nahe an der Gemeindegrenze zwischen Dorsten und Schermbeck. Aber auch zwei Kinder aus Rhade scheuen den Weg nach Schermbeck nicht.

Immerhin zwei Agatha-Schüler zieht es ebenfalls über die Stadtgrenze: Sie wollen zur Gesamtschule Gelsenkirchen-Buer.