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Die „kalte Progression“

Berlin. Das Problem der „kalten Progression“ entsteht, wenn Einkommens- und Lohnerhöhungen lediglich die Inflation ausgleichen, die Kaufkraft des Arbeitnehmers aber nicht steigt.

Die „kalte Progression“

Bei Gehaltserhöhungen kann die reale Kaufkraft sinken. Foto: Marcus Brandt

Durch den Tarifverlauf bei der Einkommensteuer zahlt er dann überproportional mehr Steuern an den Fiskus - eine schleichende Steuererhöhung. Der Beschäftigte bekommt also mehr Geld vom Arbeitgeber, aber hat kaum mehr in der Tasche.

Warum? Bei einer Einkommenserhöhung steigt in der Regel auch die Steuerbelastung. Auch wenn Lohnzuwächse nur zum Ausgleich der Preissteigerung führen - das reale Einkommen also unverändert bleibt-, partizipiert der Fiskus überproportional stark an Lohnerhöhungen.

Damit sinkt die reale Kaufkraft der Steuerzahler. Bekämpft werden kann der Effekt, indem der Tarifverlauf geändert wird. Einige Steuersätze greifen dann erst bei höheren Einkommen - und der Staat verzichtet auf Einnahmen.

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