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Doppelinterview mit Ulli Müller und Ulrich Romahn

„Die Stelle ist für den Sport in der Stadt hochgradig notwendig“

Castrop-Rauxel Wilfried Heyden geht nach elf Jahren als Bereichsleiter Sport und Bäder in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Ausscheiden wiegt für den Sport in Castrop-Rauxel schwer. In doppelter Hinsicht. Ulli Müller, 1. Vorsitzender der Sportjugend, und Ulrich Romahn, 1. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, erklären im Doppelinterview warum.

„Die Stelle ist für den Sport in der Stadt hochgradig notwendig“

Ulli Müller, Vorsitzender der Sportjugend, fände es schade, wenn die Position des Bereichsleiter Sport und Bäder nicht mehr besetzt werden würde: „Es wäre sehr wünschenswert, dass die Stelle neu besetzt wird, damit das über die Jahre Aufgebaute in der hiesigen Sportszene fortgeführt werden kann.“ Foto: Jens Lukas

Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach der Posten des Bereichsleiters Sport und Bäder?

Müller: Der Posten ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Denn der Sport in Castrop-Rauxel ist zahlen- und wirkungstechnisch sehr bedeutsam und hat einen hohen Stellenwert. Das hat auch die Politik und die Stadtverwaltung erkannt. Es wäre sehr wünschenswert, dass die Stelle neu besetzt wird, damit das über die Jahre Aufgebaute in der hiesigen Sportszene fortgeführt werden kann.

Romahn: Die Stelle ist für den Sport in Castrop-Rauxel hochgradig notwendig. Wir haben auch schon versucht herauszubekommen, was der Bürgermeister plant. Ich habe dies zuletzt auch in der B3-Sitzung angesprochen. Wilfried Heyden hat ja gezeigt, was in dieser Position möglich ist. Er hat die Fahne für den Sport in Castrop-Rauxel hochgehalten und alles wunderbar geregelt. Das lief immer alles reibungslos. Und genau das ist so wichtig für die Sportszene in der Stadt.

„Die Stelle ist für den Sport in der Stadt hochgradig notwendig“

Ulrich Romahn, erster Vorsitzender des Stadtsportverbands, warnt vor einer Nichtbesetzung: „Die Situation jetzt kann einfach nicht gut sein für den Sport in der Stadt. Denn sollte die Stelle nicht neu besetzt werden, dann könnte es sein, dass viele Dinge einfach so nebenherlaufen und es zu Problemen kommt, zum Beispiel bei der Hallenverteilung.“ Foto: Angelika Thiele

Wird die vakante Stelle denn neu besetzt? Und wenn ja, zu wann?

Müller: Das weiß ich leider nicht. Wir alle sind sehr gespannt, wie es weitergeht und können uns auch nur überraschen lassen.

Romahn: Da ist noch keine Entscheidung gertoffen worden. Ich denke aber, dass die Stelle nicht neu besetzt werden wird. Wir sind da genauso im Unwissen, wie jeder andere auch, denn die Verwaltung ist nicht auf uns zugekommen. Nicht einmal in einem inoffiziellen Gespräch wurden wir mit ins Boot geholt. Das ist sehr schade, denn so hätten wir im Vorfeld mögliche Problemfelder aufzeigen können, falls die Entscheidung sein sollte, die Stelle des Bereichsleiters Sport und Bäder nicht neu zu besetzen. Die Situation jetzt kann einfach nicht gut sein für den Sport in der Stadt. Denn sollte die Stelle nicht neu besetzt werden, dann könnte es sein, dass viele Dinge einfach so nebenherlaufen und es zu Problemen kommt, zum Beispiel bei der Hallenverteilung.


Angenommen, die Stelle würde neu besetzt - was müsste der Nachfolger von Wilfried Heyden für die Stelle mitbringen mitbringen?

Müller: Da in dieser Sparte oftmals ehrenamtlich gearbeitet wird, sollte ein neuer Bewerber schon wissen, wie ein Ehrenamt funktioniert und was das mit sich bringt. Ein bisschen mit Sport sollte sich derjenige natürlich auch auskennen. Man muss nicht über jede Sportart Bescheid wissen, aber Grundkenntnisse, auch über die Sportzene und Sportanlagen allgemein, sollten vorhanden sein. Und derjenige sollte wissen, wo er nachfragen kann, wenn er etwas nicht weiß.

Romahn: Erst mal wäre es schön, wenn es einen Nachfolger gäbe. Ein solcher sollte auf jeden Fall das große Engagement von Wilfried Heyden mitbringen. Und natürlich sollte derjenige sich in der Sportlandschaft der Stadt auskennen und den Breitensport mögen.

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