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Die Kirchen und Klöster Armeniens

Lichtbilder-Vortrag

Die nächste Studienreise des Fördervereins des Ikonen-Museums, "EIKON", geht nach Armenien. Zur Einstimmung hält Professor Dr. Dr. h.c. Guntram Koch von der Philipps-Universität Marburg am Freitag, 20. Mai, in der Volkshochschule am Herzogswall einen Lichtbilder-Vortrag über Kirchen und Klöster in Armenien.

RECKLINGHAUSEN

09.05.2011
Die Kirchen und Klöster Armeniens

Faszinierende Welten: Ein Vortrag am Freitag, 20. Mai, in der Volkshochschule erklärt die Besonderheiten der Kirchen und Klöster Armeniens.

Armenien wurde bereits im frühen vierten Jahrhundert christianisiert. Trotz der sehr wechselvollen Geschichte hat sich eine große Anzahl an Kirchen und Klöstern erhalten, vor allem im heutigen Staat Armenien, aber auch in der Türkei und im Iran. Die Bauformen hängen meistens von Konstantinopel ab, sind aber völlig eigenständig umgebildet worden. Außerdem sind Verbindungen mit Syrien vorhanden. Einige Kirchen zeigen eine ganz außergewöhnliche Gestalt, für die es nur in Georgien Parallelen gibt. Die Bauten sind in einer hervorragenden Quadertechnik errichtet. Komplizierte Gewölbe sind bereits zu einer Zeit verwendet worden, als bei uns im Westen schlichte Holzdecken in den Kirchen üblich waren. Eine weitere Besonderheit ist, dass im Mittelalter in reichem Maße Ornamentformen aus der islamischen Kunst übernommen worden sind. Eindrucksvoll sind viele der Klöster, die mit Kirchen, Kapellen und weiteren Gebäuden hübsche Ensembles bilden. Im Vortrag wird ein Überblick über die Entwicklung der armenischen Architektur von frühchristlicher Zeit bis zum Einfall der Mongolen im 13. Jahrhundert gegeben, die Besonderheiten der Kirchen und Klöster werden hervorgehoben. Einige Hinweise auf Wand- und Buchmalerei, Skulpturen sowie Kleinkunst ergänzen das Bild. Der Vortrag beginnt am Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Raum 101. Der Eintritt ist frei.

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