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Deutsches Speerwurf-Trio in Doha: Alle über 90 Meter

Doha. Das deutsche Speerwurf-Trio Thomas Röhler, Johannes Vetter und Andreas Hofmann hat beim Diamond-League-Auftakt in Doha/Katar für ein Novum gesorgt. Erstmals in einem Leichtathletik-Wettkampf kamen die drei Ersten über 90 Meter.

Deutsches Speerwurf-Trio in Doha: Alle über 90 Meter

Thomas Röhler gewinnt in Doha mit 91,78 Metern vor Weltmeister Johannes Vetter (91,56) und Andreas Hofmann (90,08). Foto: Hendrik Schmidt

Olympiasieger Röhler aus Jena gewann das Meeting mit 91,78 Metern vor Weltmeister Vetter aus Offenburg (91,56) und dem Mannheimer Hofmann (90,08).

An Vetters deutschen Rekord von 94,44 Meter, aufgestellt am 11. Juli 2017 in Luzern, kamen die Asse nicht heran. Für den 25 Jahre alten Röhler war es ein gelungener Saisoneinstand. Er hatte im vergangenen Jahr in Doha mit der nationalen Bestmarke von 93,90 Metern geglänzt, die später von Vetter übertrumpft wurde. Das internationale Maß aller Dinge ist aber der Weltrekord des dreimaligen Olympiasiegers Jan Zelezny aus Tschechien - die 98,48 Meter von 1996 in Jena.

Vetter hatte bereits Mitte März im portugiesischen Leiria mit 92,70 Metern eine Duftmarke gesetzt. Das Duell zwischen Vetter und Röhler gilt auch als eines der Highlights für die Europameisterschaft im August in Berlin.

Bei der ersten von 14 Stationen der Leichtathletik-Premium-Serie blieb die Südafrikanerin Caster Semenya als Siegerin über 1500 Meter in 3:59,92 Minuten erstmals unter vier Minuten. Die zweimalige 800-Meter-Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin steht im Mittelpunkt der Debatte über Hyperandrogenismus und Intersexualität in der Leichtathletik.

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