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Deutscher Buchpreis: 165 Romane gehen ins Rennen

Frankfurt/Main. Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vergeben. Gesucht wird der beste deutschsprachige Roman des Jahres. Jetzt hat die siebenköpfige Jury die Qual der Wahl.

Deutscher Buchpreis: 165 Romane gehen ins Rennen

Die Jury des Deutschen Buchpreises: Christine Lötscher (l-r), Paul Jandl, Marianne Sax, Christoph Bartmann, Tanja Graf, Uwe Kalkowski und Luzia Braun. Foto: Monique Wüstenhagen/Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Für den Deutschen Buchpreis haben die Verlage 165 neue Romane eingereicht. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt mit. Die siebenköpfige Jury wird den besten Titel am 8. Oktober - am Vorabend der Frankfurter Buchmesse - küren.

Zuvor wird die Jury im August eine 20 Titel umfassende Longlist vorlegen. Im September wird dann die Auswahl auf eine Shortlist von sechs Titeln reduziert. Zur Sprecherin der Jury wurde bei der ersten Sitzung des Gremiums die Kritikerin Christine Lötscher gewählt.

Jeder Verlag aus Deutschland, der Schweiz und Österreich konnte maximal zwei Titel einsenden. Von der jetzt eingereichten Liste entfallen jeweils 75 auf das aktuelle Frühjahrs- und künftige Herbstprogramm der Verlage. 15 Romane erschienen bereits im vergangenen Spätherbst. Aus einer Empfehlungsliste der Verlage kann die Jury aber noch weitere Titel anfordern.

Im vergangenen Jahr gewann der österreichische Schriftsteller Robert Menasse mit seinem Roman „Die Hauptstadt“ den Deutschen Buchpreis. Er gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche und wird seit 2005 verliehen.

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