Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der Kartoffel fehlt der Regen

11.07.2018
Der Kartoffel fehlt der Regen

Philipp und Selina Maaßen vom Hof Maaßen bewässern das Kartoffelfeld.Meyer © Foto: Alina Meyer

Kirchhellen. Auch wenn Sonnenschein zum Sommer dazugehört, hoffen viele Bauern in der Umgebung, dass es in den nächsten Tagen kräftig regnet. Das hat es in den vergangenen Wochen nämlich viel zu wenig. Wenn es so weitergeht, befürchten die Landwirte, dass die Ernte für dieses Jahr sehr schlecht ausfällt. „Wenn es in den nächsten zwei Wochen nicht ein paar Regentage gibt, können wir nur die Hälfte unserer normalen Ernte einfahren“, sagt Philipp Maaßen vom Bauernhof Maaßen. Besonders den Kartoffeln, Zwiebeln und dem Mais geht es schlecht. Der Boden ist an vielen Stellen knochentrocken. Mithilfe von Bewässerungsanlagen, die aussehen, wie ein großer Rasensprenger, versuchen die Bauern, ihre Ernte zu retten. Doch das ist sehr teuer und zeitaufwendig. „Es dauert ungefähr fünf Tage, bis wir unser Zwiebelfeld vollständig bewässert haben. Die Anlage läuft dann den ganzen Tag und auch die ganze Nacht“, sagt Landwirt Johannes Miermann. Für die Bauern ist es auch unmöglich, alle Felder zu bewässern. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband möchte den Bauern helfen. Er fordert von den Politiker, dass sie den Bauern zum Beispiel erlauben, Steuern erst später zahlen dürfen, auch wenn sie jetzt schon fällig sind.

Lesen Sie jetzt