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Dax schließt etwas leichter

Frankfurt/Main. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage lautete das Motto Abwarten, denn die neue Woche könnte für den Dax richtungweisend werden.

Dax schließt etwas leichter

Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel mit dem bis dahin erreichten Kursverlauf im Handelssaal der Börse in Frankfurt. Foto: Christoph Schmidt

Der deutsche Leitindex beendete den Tag mit minus 0,21 Prozent auf 12 540,50 Punkte, womit sich sein Wochenplus dennoch auf 0,8 Prozent belief. Damit erholte sich der Dax nun schon die vierte Gewinnwoche im Folge und stieg in dieser Zeit um 5,5 Prozent. Der MDax sank zum Wochenschluss um 0,14 Prozent auf 25 983,35 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,56 Prozent auf 2623,86 Punkte.

„Die Finanzmärkte stehen vor einer ereignisreichen und richtungweisenden Woche“, sagte Marktstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck. Wichtige politische Ereignisse wie das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Kanzlerin Angela Merkel oder das der Staatschefs von Nord- und Südkorea stehen bevor. Zugleich bleibt der Handelskonflikt der USA mit China im Fokus. Die Europäische Zentralbank tagt und in Deutschland beginnt die Berichtssaison mit den Zahlen von SAP, während sie in den USA auf ihren Höhepunkt zusteuert.

Die Aktien von RWE gaben als Dax-Schlusslicht um 2,3 Prozent nach und Eon büßten 1,1 Prozent ein. In den Deal zwischen den beiden Versorgern zur Zerschlagung der RWE-Ökostromtochter Innogy hat sich eine weitere Partei eingemischt. Innogy erhielt eine Anfrage für seine Geschäftsaktivitäten in der Tschechischen Republik. Dabei könnte es sich um den australischen Infrastrukturinvestor Macquarie handeln, der am tschechischen Gasverteilernetz von Innogy beteiligt ist. Die Innogy-Papiere selbst gaben im MDax um 0,4 Prozent nach.

Zu den Dax-Verlierern zählten auch die Papiere des Chipkonzerns Infineon, die um 1,5 Prozent nachgaben. Hier belastete ein schwaches Umsatzziel des bedeutenden taiwanischen Chipherstellers TSMC.

Um 10,8 Prozent brachen die Metro-Aktien im MDax ein. Der Lebensmittelhändler senkte am Nachmittag seine Wachstumserwartung für den Umsatz und das operative Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 2017/18.

Europaweit schlossen die Börsen am Freitag uneinheitlich. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,22 Prozent auf 3494,20 Punkte zu. In London und Paris wurden ebenfalls Gewinne verbucht. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial sank zum europäischen Handelsschluss um 0,7 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,38 Prozent am Vortag auf 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,12 Prozent auf 139,76 Punkte. Der Bund-Future zeigte sich am Abend unverändert bei 158,30 Punkten. Der Euro gab weiter nach und kostete zuletzt 1,2276 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2309 (Donnerstag: 1,2382) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8124 (0,8076) Euro.

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