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DGB: Ruhrkonferenz darf einfache Leute nicht ignorieren

Düsseldorf. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mahnt die nordrhein-westfälische Landesregierung, bei ihrer Ruhrkonferenz nicht die Probleme der einfachen Leute auszublenden. Leuchtturmprojekte in Wirtschaft und Wissenschaft seien nicht falsch, lösten aber nicht die Probleme Langzeitarbeitsloser oder Alleinerziehender, sagte DGB-Landeschefin Anja Weber am Dienstag in Düsseldorf.

DGB: Ruhrkonferenz darf einfache Leute nicht ignorieren

Das Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will den Landtag an diesem Mittwoch über seine Pläne für eine Ruhrkonferenz unterrichten. Vorgesehen sind Fachforen mit Vertretern aus Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Sie sollen neue Impulse für das Ruhrgebiet nach dem Ende des Bergbaus entwickeln.

Der DGB NRW wird als Reminiszenz an die 200-jährige Geschichte des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet seine landesweite Kundgebung zum 1. Mai in Bottrop abhalten. Dort schließt zum Jahresende mit Prosper-Haniel die letzte deutsche Zeche. In ganz NRW sind 74 DGB-Kundgebungen geplant.

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