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Cottbuser Böllerschütze zu Geldstrafe verurteilt

Aue (dpa) - Das Amtsgericht Aue hat einen Cottbuser Fußballfan wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt.

Richter Detlef Kramer sah es als erwiesen an, dass der heute 21-Jährige im April 2005 beim Zweitliga-Spiel FC Erzgebirge Aue gegen Energie Cottbus von einem Waldstück außerhalb des Stadions einen Feuerwerkskörper abgeschossen hat. Dieser explodierte direkt neben dem Cottbuser Trainer Petrik Sander, der ein schweres Knalltrauma erlitt. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Amtsgericht musste sich erneut mit dem Fall beschäftigen, nachdem das Oberlandesgericht Bautzen im Oktober 2006 zwei voran gegangene Schuldurteile wegen Rechtsfehler aufgehoben hatte. Bereits im Januar 2006 war der zur Tatzeit 19-Jährige nach Jugendstrafrecht zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit, ein Wochenende Freizeitarrest und einem sozialen Trainingskurs verurteilt worden. Am 7. Juni wandte das Gericht nun Erwachsenenstrafrecht an und verurteilte den Fußballfan zu 80 Tagessätzen á 10 Euro. Damit gilt der Cottbuser nicht als vorbestraft. Eine Vorstrafe beginnt erst ab 90 Tagessätzen.

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