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Neuer zurück im Bayern-Kader

Comeback des Welttorhüters rückt ein Stück weit näher

Berlin Bundestrainer Joachim Löw sieht seinen Kapitän wieder in einer Wettkampfrolle. 245 Tage nach seinem letzten Spiel für den FC Bayern ist Manuel Neuer im Pokalfinale zurück im Kader. Von Uli Hoeneß gibt es die „allerbesten Wünsche“ mit auf den Weg.

Comeback des Welttorhüters rückt ein Stück weit näher

Manuel Neuer wird im DFB-Pokalfinale gegen Frankfurt wieder im Kader der Bayern stehen. Foto: dpa

Manuel Neuer ist endlich zurück. 245 Tage nach seinem letzten Spiel für den FC Bayern München steht der Welttorhüter beim Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt erstmals wieder im Kader. Als „die vielleicht schönste Nachricht des Tages“ bezeichnete der deutsche Fußball-Meister die Nominierung des 32-Jährigen durch Trainer Jupp Heynckes. Nach drei Mittelfußbrüchen und quälenden Monaten mit vielen Zweifeln rückt das Neuer-Comeback einen Monat vor der Weltmeisterschaft wieder ein Stückchen näher. „Ihm persönlich wünschen wir nur das Allerbeste, weil er ein toller Kerl ist“, sagte ein entspannter Präsident Uli Hoeneß kurz vor dem Abflug in München am Sky-Mikrofon.

Neuer lobt Ulreich

Von der Bank aus darf der Kapitän des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) zuschauen, wie sich sein Dauervertreter Sven Ulreich zum Doublegewinner krönen kann. „Ich bin wirklich stolz auf Ulle. Er hat es perfekt gemacht. Ich glaube, die wenigsten haben damit gerechnet, dass er so ein Jahr hinlegt“, lobte Neuer seinen Stellvertreter erst vor wenigen Tagen.

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Der Fokus wird aber auch ganz besonders auf Neuer liegen, der am Mittwoch mit der deutschen Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die WM vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland aufnimmt. Bundestrainer Joachim Löw muss den Kader bis zum 4. Juni noch auf die Turniergröße von 23 Profis reduzieren und dann auch einen Torwart streichen. Ohne Spielpraxis, darüber sind sich Neuer und Löw einig, fährt der Welttorhüter nicht mit.

Comeback-Chance gegen Österreich

Nach dem Pokalfinale hat Neuer seine Comeback-Chance am 2. Juni im Testländerspiel in Österreich. Das ist die Deadline für eine WM-Nominierung. Wenn Neuer mit nach Russland reist, müssten der Leverkusener Bernd Leno oder Kevin Trapp von Paris Saint-Germain zu Hause bleiben. Am 8. Juni steht noch ein Länderspiel in Leverkusen gegen Saudi Arabien an - aber dann muss das Aufgebot schon stehen.

Am Dienstag trainierte Neuer, der in dieser Saison nur dreimal spielte, erstmals seit seiner Verletzung aus dem September 2017 wieder komplett mit der Bayern-Mannschaft. Auch die Eindrücke in den Einheiten am Mittwoch und Donnerstag waren positiv.

Neuer glänzt in Nebenrolle

Zuletzt glänzte Jubel-Experte Neuer sogar schon wieder in einer seiner liebsten Nebenrollen. Mit einer überraschenden Weißbierdusche aus dem Hinterhalt bremste er bei den Meisterfeierlichkeiten vor einer Woche ein TV-Interview seines Dauervertreters Ulreich. „Laber nicht so viel“, scherzte Neuer vor laufender Kamera - und freute sich über den pitschnassen Kollegen.

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29 Ligaspiele, fünf Pokalpartien und elf Champions-League-Einsätze stehen in Ulreichs Saisonbilanz. In der Gunst der Fans stieg der frühere Stuttgarter so hoch, dass sie ihn zum Heim-Abschluss vor einer Woche sogar zum Feiern auf den Zaun baten. „Ich habe mich riesig gefreut, dass die Fans mich gefordert haben und ich auf den Zaun gehen durfte. Das ist wirklich eine Ehre. Das war wirklich ein schönes Erlebnis“, sagte der Torhüter, der zwischenzeitlich sogar als WM-Kandidat ins Gespräch gebracht wurde.

Blackout bleibt in Erinnerung

Trotz vieler guter Spiele wird allerdings vor allem sein Blackout beim Aus im Königsklassen-Halbfinale gegen Real Madrid in Erinnerung bleiben. Umso schöner wäre für den 29-Jährigen da ein siegreicher Abschluss mit dem Pott. „Im Pokalfinale wollen wir den Pokal nach München holen, dann ist es eine super Saison“, sagte Ulreich. Für Neuer ist es einfach nur schön, im stimmungsvollen Olympiastadion wieder Wettkampfatmosphäre zu schnuppern.

Von dpa

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